15.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Demografischer Wandel im Fokus

Demografischer Wandel im Fokus

Besonders viele Ältere in Japan und Deutschland

Die Deutschen werden immer älter: 2012 waren laut Daten der Weltbank 21 Prozent der Bevölkerung über 64 Jahre – höher war der Anteil nur in Japan (24 Prozent).

Wiesbaden - Eine Ursache des demografischen Wandels ist die niedrige Geburten­rate in Deutsch­land: 2012 lag diese bei 1,4 Kindern. Damit gehörte Deutschland weltweit zu den Ländern, in denen die wenigsten Kinder geboren wurden. Am höchsten lag die Geburtenrate 2012 in Niger (7,6 Kinder), wo dementsprechend auch die Bevölkerung relativ jung war: Der Anteil der unter 15-Jährigen lag 2012 bei 50 Prozent. Aber auch in vielen anderen afrikanischen Staaten wie Tschad, Uganda oder Angola waren mehr als 45 Prozent der Bevölkerung jünger als 15 Jahre. In Deutschland betrug der Anteil der unter 15-Jährigen 13 Prozent.
Neben der niedrigen Geburtenrate führt in Deutschland auch die hohe Lebenserwartung von Frauen und Männern zu einer alternden Gesellschaft. Weltweit am höchsten lag die Lebenserwartung bei der Geburt 2012 in Japan (Mädchen: 86,4 Jahre) und Island (Jungen: 81,6 Jahre). Dort war sie fast doppelt so hoch wie in Sierra Leone, dem Land mit der niedrigsten Lebenserwartung (Mädchen: 45,5 Jahre, Jungen: 45,2 Jahre).

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