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DEG gewinnt Straßenbahnderby gegen die Pinguine

Düsseldorfer drehen das Spiel im letzten Drittel

Erst im letzten Drittel fand die DEG so richtig zu ihrem Spiel, egalisierte die Führung der Schwarz-Gelben und behielt nach Penaltyschießen die Oberhand.

Düsseldorf - Den ersten Schuss der Partie gab Maxi Kammerer nach nur wenigen Sekunden in Richtung Dimitri Pätzold ab. Nur wenige Sekunden später zeigten sich auch die Pinguine das erste Mal in der Offensive, als Top-Scorer Chad Costello für Laurin Braun auflegte (2.). Die Gäste hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel, warteten dabei nicht ab, sondern suchten selbst den Weg nach vorn. Es dauerte bis zur siebten Minute, bis die DEG wieder ein Ausrufezeichen setzte. Kapitän Alex Barta stürmte über die rechte Seite ins Drittel und zog aus dem Lauf ab. Pätzold war mit seiner linken Schulter zur Stelle (7.).

In der Folge waren die Rot-Gelben in der Offensive präsenter. Als Bernhard Ebner wegen eines zu wegen Hakens auf der Strafbank brummte, wollte Victor Svensson die Sturmbemühungen der DEG fortsetzen. Nach einem gescheiterten Bauerntrick bot er sich an der blauen Linie erneut an, bekam den Puck, konnte ihn aber nicht kontrollieren und rutschte dann auch noch aus. Die Folge: Die Pinguine konnten einen 4:2-Konter fahren. Grant Besse bediente Kai Hospelt, der aus zentraler Position zur Gästeführung versenkte. Marco Nowak hatte die Riesenchance zum Ausgleich, als er im Slot Zeit und Platz hatte, sein Schuss dann aber das Ziel verfehlte (15.). Krefeld war offensiv weiter munter mit dabei: Hospelt von der blauen Linie, Daniel Pietta mit der Rückhand nach einem Aufbaufehler von Nicholas B. Jensen (18.) und Garrett Noonan in den Schlusssekunden forderten Mathias Niederberger heraus. Für die DEG gabs noch Luft nach oben.

Die DEG kam gut aus der ersten Pause. Ebner kurvte von links nach rechts ums Tor herum und legte ab zu Barta in der Mitte, der sofort abzog (21.). Das erste rot-gelbe Powerplay des Abends blieb leider ohne Ertrag. Mehr und mehr entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Niederberger rettete in höchster Not gegen Pietta (27.) und Travis Ewanyk (28.). Auf der anderen Seite war es Rihard Bukarts, der parallel zur Grundlinie zwei Mal nicht am rechten Schoner von Pätzold vorbeikam (30.). Reid Gardiner versuchte sich auf eigene Faust (32.). In Unterzahl traf Luke Adam nur den Pfosten (36.). Wenig später brachte Barta die Scheibe am kurzen Pfosten nicht an Pätzold vorbei. Für die Krefelder war es Vincent Saponari, der Niederberger abermals auf die Probe stellte (40.).

Im Schlussabschnitt waren die Rollen klar verteilt. Während die Mannschaft von Harold Kreis anrannte, zog es die Truppe von Brandon Reid nicht mehr zwingend nach vorne. Nach gerade einmal 66 Sekunden bot sich für die Rot-Gelben eine weitere Gelegenheit in Überzahl. Wieder lief die Scheibe gut, doch Gefährliches resultierte daraus nicht. Beim nächsten Mal aber war es dann so weit. Krefeld war aufgrund zu vieler Spieler auf dem Eis in Unterzahl geraten, da schoss Ken André Olimb aus dem rechten Bullykreis aufs Tor. Die Scheibe trudelte Pätzold durch die Beine. Adam schaltete blitzschnell und schob zum umjubelten Ausgleich ein. Die DEG drängte nun auf die Entscheidung und jubelte erneut, nachdem Gardiner seinen eigenen Nachschuss im Netz untergebracht hatte. Doch Schiedsrichter Lasse Kopitz hatte zuvor verfrüht abgepfiffen (53.). So ging es schließlich in die Verlängerung.

In der passierte sportlich nicht allzu viel. Als schon klar war, dass der Sieger im Penaltyschießen gefunden werden musste, langte Noonan mit einem Stockschlag gegen Gardiner hin. Jensen spielte den Rächer und war nach einem Stockcheck ebenfalls für das Penaltyschießen raus. In diesem trafen zunächst Gardiner für die DEG und Saponari für den KEV. In der letzten Runde markierte Chad Nehring per Flachschuss den zweiten Treffer. Gegen Braun packte Niederberger ein weiteres Mal seine Fanghand aus und hielt den Extrapunkt fest.



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