19.10.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Dauer-Regen hält Feuerwehr auf Trab

Dauer-Regen hält Feuerwehr auf Trab

Sturmtief sorgt für viele Einsätze im Stadtgebiet

Der lang anhaltende Regen hat der Feuerwehr Düsseldorf einige Einsätze beschert.

Düsseldorf - Im Laufe des gestrigen Tages wurden der Feuerwehr zirka 30 verstopfte Gullys gemeldet. Das Amt für Stadtentwässerung wurde informiert und hat die Gullys von Unrat befreit, so daß das angestaute Wasser wieder ablaufen konnte.
Auf einem Flachdach eines Hauses an der Stettiner Straße stand das Wasser zirka 30 Zentimeter hoch. Die Besatzungen des Hilfeleistungsfahrzeug und der Drehleiter der Feuerwache Frankfurter Straße fand als Ursache verstopfte Dachabläufe. Nachdem die Feuerwehrkräfte die Dachabläufe von Blättern und Geäst befreit hatten, konnte das aufgestaute Wasser ablaufen. Der Einsatz war nach ca. einer halben Stunde beendet.
Ein Baum blockierte die Fahrbahn der Dreher Straße. Vermutlich war das Erdreich um den Baum durch den Sturm Ela und den anhaltenden Regen so instabil geworden, das er umstürzte. Die Wehrmänner der Feuerwache Gräulinger Straße sägten den Baum klein und nach einer halben Stunde war die Fahrbahn wieder frei.
Durch einen verstopften Kanal auf einem Betriebsgelände wurde dieses überflutet. Das Wasser stand 20 bis 25 Zentimeter hoch auf zwei zirka 150 m² und 300m² großen Flächen verteilt. Dadurch und durch eine alte Rohrpostanlage, die das Betriebsgelände durchzog, lief das Wasser in den Keller eines angrenzenden Bürogebäudes.
Die Besatzung des Hilfeleistungsfahrzeugs und Kleineinsatzfahrzeugs der Feuerwache Flughafenstraße pumpten mit drei Tauchpumpen das Wasser aus dem Keller. nach. Der Einsatz war nach ca. dreieinhalb Stunden beendet.
In Angermund stieg der Pegel der Anger aufgrund des anhaltenden Regens stetig an. Nach Erkundungen durch Feuerwehr und Umweltamt wurden Maßnahmen zum Schutz des Umfeldes eingeleitet.
Im Bereich einer Brücke an der Straße "An der Anger“ stand das Wasser zirka 5 cm unterhalb der Brücke und lief bereits über die Straße in ein Überflutungsgelände. Das hinter der Brücke liegende Grundstück wurde mit einem Sandsackwall gesichert. Ein direkt an die Anger grenzendes Grundstück an der Heltdorfer Schloßallee wurde ebenfalls vorsorglich mit einem Sandsackwall gesichert.
Insgesamt wurden an beiden Einsatzstellen in Angermund, an denen die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Angermund sowie die Feuerwachen Münsterstraße, Quirinstraße sowie der Feuerwache Umweltschutz & Technische Dienste mit mehreren Fahrzeugen und 24 Wehrmännern eingesetzt waren, bis jetzt ca. 540 Sandsäcke verbaut. Der Einsatzleiter ließ, für den Fall das der Pegel der Anger weiter steigt, am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Angermund einen Container mit weiteren 300 Sandsäcken stationieren.

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