25.06.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Das Kino als "Ersatz für die Träume"

Das Kino als "Ersatz für die Träume"

Filmreihe geht Verhältnis von Film und Traum nach

In der neuen Filmreihe "Film und Traum" geht das Filmmuseum Düsseldorf diesem Verhältnis nach.

Düsseldorf - Bereits mit "der Erfindung des Films" um 1900 scheint das neue Medium der bewegten Bilder untrennbar mit dem Traum verbunden: So sprach Hugo von Hofmannsthal vom Kino als einem "Ersatz für die Träume", und bereits die frühen Schwarzweiß-Filme experimentieren (zeitgleich zum Aufkommen der Psychoanalyse) mit Traumsequenzen.

Die Reihe "Film und Traum" des Filmmuseums, Schulstraße 4, möchte diesem spannenden und spannungsreichen Verhältnis von Mittwoch, 5. Juni, bis Mittwoch, 19. Juni 2019, nachgehen: Traumszenen können die Filmrealität durchbrechen und Einblick in das Gefühlsleben der Figuren geben, versuchen jedoch immer auch, sich dem nächtlichen Erleben filmästhetisch anzunähern. Dies soll die Zuschauerinnen und Zuschauer mal verwirren und mal in der Dunkelheit des Kinosaals zum Mitträumen einladen – so auch gleich fünfmal im Juni in der Black Box.

Ergänzt wird dieses Angebot um einen filmgeschichtlichen Überblick, in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg "Europäische Traumkulturen" der Universität des Saarlandes.

Das Filmprogramm im Überblick

Mittwoch, 5. Juni 2019, 20.00 Uhr 
"Spellbound" - "Ich kämpfe um dich"

Mittwoch, 12. Juni 2019, 20.00 Uhr
"Smultronstället" - "Wilde Erdbeeren"

Freitag, 14. Juni 2019, 19.00 Uhr 
"Un chien andalou" -  "Ein andalusischer Hund"

Freitag, 14. Juni 2019, 20.30 Uhr
"Zerkalo" - "Der Spiegel"

Sonntag, 16. Juni 2019, 17.30 Uhr
"Brazil"

Mittwoch, 19. Juni 2019, 20.00 Uhr
"La science des rêves" - "Science of sleep" - "Anleitung zum Träumen"


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