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Das Helios Klinikum Krefeld öffnet seine Türen

Drei neue Gebäude garantieren kurze Wege

Tausende neugierige Besucher haben am Samstag, 28. Juni 2014, die Chance genutzt, die neuen Gebäude des Helios Klinikums Krefeld zu begutachten. Für die Besucher gab es Medizin zum mitmachen und erleben.

Krefeld - Wie sieht das neue Helios Klinikum nach fünf Jahren Umbau für rund 200 Millionen Euro aus? Das war die Frage des Tages. Die Neugierde wurde punkt 11:00 Uhr gestillt. Die Menschen strömten in die Klinik um die drei neuen Gebäude und Räumlichkeiten zu sehen.

Für die Gäste gab es Medizin zum anfassen. Es gab zahlreiche Mitmachaktionen und über 30 Gesundheitsparcours. Die Mitarbeiter des Klinikums informierten die Besucher über neue Techniken und Möglichkeiten.

Großzügige Offenheit ist das Prinzip der neuen Gebäude. Viel Licht und Raum erwarten Patienten und Besucher. Breite Glasfronten, frische Farben und eine weitläufige Architektur sind die dominierenden Merkmale. Neben der positiv stimmenden Optik ging es bei der Planung des Neubaus vor allem um Komfort, Qualität und Service bei der Patientenversorgung und die sinnvolle Zusammenführung medizinischer Fachbereiche. Für kurze Wege sorgt auch das zweite Parkhaus für Patienten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang.

Ein intelligentes Farbkonzept hilft dabei, sich innerhalb der rund 70.000 Quadratmeter Krankenhaus schnell zu orientieren. Statt langer dunkler Flure und kalter Neonröhrenbeleuchtung dominieren heute lichtdurchflutete Verbindungsmagistralen, kräftiges Violett im Haupthaus A, leuchtendes Grasgrün und Sonnenblumengelb in den Gebäuden B und C den Weg durchs Klinikum. Wer einen Ort zum entspannten Verweilen, Abschalten und Auftanken sucht, wird in der neuen Cafeteria fündig. Das einstige Kellerkind wird endlich zum zentralen Treffpunkt mit großer Außenterrasse, moderner Kaffeebar und Live-Cooking-Station. Gegenüberliegend entsteht eine kleine Ladenzeile mit Friseur, Apotheke und Presse-Bücher-Kiosk. Auch die offenen Empfangsbereiche, Tresen und Pflegestützpunkte auf den Stationen sind Teil einer neuen Servicekultur. Sie ermöglichen eine Kommunikation ohne Barrieren.

Die flache Bauweise mit nur wenigen Stockwerken trägt schon heute zu einer verbesserten Logistik bei. Entsprechend größer sind die Flächen auf einer Ebene. In Zentrumsstrukturen kommt hier zusammen, was zusammen gehört – die Frau zu Mutter und Kind, die Kardiologie zur Herzchirurgie, die Onkologie zur Strahlentherapie etc.

Kompetenz wächst zusammen, medizinisch verwandte Kliniken und diagnostische Bereiche werden zu direkten Flurnachbarn. Das erleichtert den Informationsaustausch und die fachliche Vernetzung zwischen den einzelnen Disziplinen auf direktem Wege. Wichtige Meilensteine haben die Etablierung des Lungen-, des Gefäß-und Mutter-Kind-Zentrums gesetzt sowie die Verschmelzung von Kardiologie und Herzchirurgie zum Herzzentrum Niederrhein. Neue therapeutische Möglichkeiten und technische Innovationen in der Behandlung von Herzerkrankungen wurden in den vergangenen Jahren durch eine konsequente Spezialisierung eingeführt. Heute deckt der Krefelder Maximalversorger das gesamte Spektrum der konservativen und interventionellen Kardiologie sowie modernen Herzchirurgie ab und reiht sich in die Riege der großen deutschen Herzzentren ein.

Viele Disziplinen, darunter die Pädiatrie, die Minimal-invasive Chirurgie, die Schmerztherapie und die Gynäkologie mit ihrem Brustzentrum sowie die Disziplinen rund um den "Kopf“ mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und angeschlossenem Hörzentrum, die Augenklinik und Neurochirurgie genießen überregional einen hervorragenden Ruf.

Nach fünfjähriger Bauzeit und umfassenden Investitionen in Medizintechnik und Infrastruktur ist der gewaltige Investitionsstau vergangener Jahre endlich aufgelöst. Die einzelnen Fachbereiche arbeiten schon lange auf Augenhöhe mit den umliegenden Universitätsklinika. Nicht zuletzt durch die Etablierung neuer zukunftsweisender Behandlungsschwerpunkte ist die verbesserte Patientenversorgung für Betroffene ebenso spürbar wie für Mitarbeiter.

Im Sinne des Patienten gehören veraltete Baustrukturen, zeitintensive Transporte und der gestrige Pavillonstil mit 31 Gebäuden verteilt auf 123.000 m2 Gelände damit der Vergangenheit an. Im Juni 2009 wurde offiziell der erste Spatenstich für das Großprojekt gesetzt. Seither sind mehr als 200 Mio. Euro in die Modernisierung des Krefelder Maximalversorgers geflossen. Heute erinnert am Lutherplatz nichts mehr an die graue 70er- Jahre Architektur. Stein um Stein wurde der elfgeschossige Betonkomplex abgetragen, um Platz zu schaffen für eines der modernsten Krankenhäuser Deutschlands.


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