Damit das Fahrrad nicht geklaut wird

Die wichtigsten Tipps für Sicherheitsschlösser

Langsam verabschiedet sich der Winter und das freut viele Radfahrer, leider auch viele Fahrraddiebe.

München - Damit das Fahrrad nicht geklaut wird, muss man es den Langfingern so schwer wie möglich machen, und dazu braucht man ein gutes Sicherheitsschloss. Wenn man fürs neue und hochwertige Rad schon viel Geld ausgegeben hat, ist ein gutes Sicherheitsschloss ein sinnvoller Kauf, erklärt uns TÜV SÜD-Experte Andreas Hüsam und weiß, wie es um die Diebstahlsicherheit von Fahrradschlössern generell bestellt ist: "Ein hundertprozentiges diebstahlsicheres Fahrradschloss gibt es nicht. Lediglich der Zeitaufwand und die notwendige Kenntnis zum Knacken variieren, und daraus resultiert dann die Sicherheit der Schlösser. Bügelschlösser und Faltschlösser haben sich in vielen Tests als relativ sicher erwiesen."

Sicherheit ist also das zentrale Thema. Wie stabil und sicher ist denn ein Bügelschloss? "Aufgrund des robusten Stahlbügels ist es das beste Schloss oder das sicherste Schloss, da der Stahlbügel schwer aufzubrechen ist. Knackpunkt an den Bügelschlössern ist der Schlosskörper, dementsprechend wenn man ein günstiges kauft, kann der leicht aufbrechen."

Was ist von Faltschlössern zu halten und worauf ist beim Kauf zu achten? "Vorteil der Faltschlösser ist, dass sie sich relativ kompakt zusammenfalten können und man es so relativ gut am Rad befestigen kann. Faltschlösser sind neben den Bügelschlössern die sichersten. Beim Kauf sollte man noch auf die Länge achten, um praktisch damit dann auch das Fahrrad an festen Gegenständen gut anschließen zu können."

Rund fünf bis zehn Prozent des Fahrradpreises sollte man schon in ein gutes Sicherheitsschloss investieren, rät TÜV SÜD.