26.04.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> CU-Vize will Dschihadisten Staatsbürgerschaft entziehen

CU-Vize will Dschihadisten Staatsbürgerschaft entziehen

Strobl: "Schärfste Mittel des Rechtsstaates" vonnöten

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat sich dafür ausgesprochen, deutschen Dschihadisten die Staatsbürgerschaft zu entziehen.

Berlin - "Gegen solche Menschen helfen nur die schärfsten Mittel des Rechtsstaates", sagte Strobl der "Welt". "Wir brauchen ein Einreiseverbot für solche potenziellen Terroristen. Zudem wollen wir die Ausbildung in terroristischen Lagern unter Strafe stellen." Strobl fügte hinzu, man müsse sogar überlegen, "ob man solchen Leuten - falls sie Deutsche geworden sind - unsere Staatsangehörigkeit wieder entziehen kann".

Zuvor hatte bereits der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, dafür plädiert, potenziellen Terroristen die Rückkehr aus dem syrischen Bürgerkrieg nach Deutschland zu verweigern.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2013 am Mittwoch vor Terroranschlägen durch ehemalige Syrien-Kämpfer gewarnt. Aus einer abstrakten Gefahr sei eine "konkrete tödliche Gefahr" geworden, sagte er mit Blick auf Syrien-Rückkehrer. Laut Verfassungsschutz gibt es insgesamt gut 43.000 radikale Islamisten in Deutschland.

(xity, AFP)


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