18.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> CSU erwartet steigende Nachfrage nach Betreuungsgeld

CSU erwartet steigende Nachfrage nach Betreuungsgeld

Höhe der Leistung steigt auf 150 Euro im Monat

Angesichts der Erhöhung des Betreuungsgelds von 100 auf 150 Euro im Monat rechnet die CSU mit einer steigenden Nachfrage.

Berlin - "Das Betreuungsgeld ist eine Erfolgsgeschichte", erklärte der familienpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stephan Stracke. Im ersten Quartal 2014 hätten fast 146.000 Eltern die Leistung für ihre einjährigen Kinder bezogen. Bundesweit lägen derzeit insgesamt 300.000 Anträge auf Betreuungsgeld vor.

Eltern, die für ihr Kind im zweiten und dritten Lebensjahr keine öffentlich geförderte Betreuung in Anspruch nehmen, konnten seit August 2013 monatlich 100 Euro Betreuungsgeld erhalten. Seit heute werden 150 Euro gezahlt. Die Bundesregierung will im kommenden Jahr eine Evaluierung der Familienleistung vorlegen.

Anlässlich des Jahrestags der umstrittenen Leistung waren neue Forderungen nach Streichung laut geworden. Stracke sagte, die CSU werde "die Evaluation ohne ideologische Scheuklappen eng begleiten". Sie müsse wissenschaftlichen Standards genügen, forderte er zugleich. Studien, die "erkennbar auf eine Verunglimpfung des Betreuungsgeldes angelegt sind, sind nicht akzeptabel". Eine Studie der Technischen Universität Dortmund und des Deutschen Jugendinstituts hatte ergeben, dass das Betreuungsgeld insbesondere von Familien nachgefragt wird, in denen die Eltern keinen Bildungsabschluss oder nur einen Hauptschulabschluss hatten.

(xity, AFP)


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