"Crash Kurs NRW - Realität erfahren. Echt hart."

Präventionsveranstaltung in Velbert

Schon in wenigen Tagen findet die nächste Präventionsveranstaltung zum polizeilichen Landesprojekt "Crash Kurs NRW" in Velbert statt.

Mettmann - Das von der Kreispolizeibehörde Mettmann im ganzen Kreisgebiet durchgeführte Projekt richtet sich speziell an alle Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe 17plus.

Am Mittwoch, dem 06.04.2016, ab 13.45 Uhr, werden im Kirchsaal der Bleibergquelle, an der Bleibergstraße 143 in Velbert, etwa 600 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs und der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle, zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Langenberg sowie des Berufskollegs Niederberg die mittlerweile vierte Crash-Kurs-Veranstaltung in der schon mehrjährigen Kooperation ihrer Schulen besuchen. Sie werden dabei erleben können, wie ein Unfallopfer seine persönlichen Unfallerlebnisse schildert, die es selber in den Rollstuhl gebracht und sein Leben komplett verändert haben.

Was ist "Crash Kurs NRW"?
Das Präventionsprogramm kommt aus Großbritannien und wird dort seit mehreren Jahren erfolgreich im Bezirk Staffordshire durchgeführt. Die Akteure des Programms im Kreis Mettmann (Mitarbeiter aus Rettungsdienst, Feuerwehr, Notfallseelsorge, Po

Das von der Kreispolizeibehörde Mettmann im ganzen Kreisgebiet durchgeführte Projekt richtet sich speziell an alle Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe 17plus.

Am Mittwoch, dem 06.04.2016, ab 13.45 Uhr, werden im Kirchsaal der Bleibergquelle, an der Bleibergstraße 143 in Velbert, etwa 600 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs und der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle, zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Langenberg sowie des Berufskollegs Niederberg die mittlerweile vierte Crash-Kurs-Veranstaltung in der schon mehrjährigen Kooperation ihrer Schulen besuchen. Sie werden dabei erleben können, wie ein Unfallopfer seine persönlichen Unfallerlebnisse schildert, die es selber in den Rollstuhl gebracht und sein Leben komplett verändert haben.

Was ist "Crash Kurs NRW"?
Das Präventionsprogramm kommt aus Großbritannien und wird dort seit mehreren Jahren erfolgreich im Bezirk Staffordshire durchgeführt. Die Akteure des Programms im Kreis Mettmann (Mitarbeiter aus Rettungsdienst, Feuerwehr, Notfallseelsorge, Polizei und Opferschutz) verdeutlichen in einer ca. 70-minütigen Vorstellung, mit Hilfe von Filmen und Vorträgen, die Ursachen und Folgen von Verkehrsunfällen.

Ziele von "Crash Kurs NRW"
Die Aufklärungsarbeit, die mit Hilfe des Projekts erzielt werden soll, richtet sich an die emotionale Erlebniswelt junger Verkehrsteilnehmer. Durch Erzählungen und Dokumentationen, von schweren Verkehrsunfällen mit Toten und Schwerverletzten, soll bei der Zielgruppe Betroffenheit hervorgerufen und zum Nachdenken angeregt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbst erkennen, dass sie durch ihr eigenes Handeln, sowohl als Fahrer und Beifahrer, entscheidenden Einfluss auf ihre und fremde Lebensschicksale nehmen können.

Die Erfahrungen aus Großbritannien zeigen einen deutlich zu verbuchenden Erfolg. Die Unfallzahlen mit beteiligten Jugendlichen und jungen Fahrern sind dort nachweisbar gesunken ! "Unser Wunsch ist es, dass wir auch im Kreis Mettmann gemeinsam zu einem Rückgang der Verkehrsunfälle mit jungen Fahrern beitragen können", begründet Landrat Thomas Hendele das schon seit 2012 gezeigte Engagement von Kreispolizei und Kooperationspartnern im Projekt "Crash-Kurs-NRW". Dieses zeigt mit emotionalen Berichten und eindringlichen Bildern, dass Verkehrsunfälle unerträgliches Leid verursachen. Es wird den Zuhörerinnen und Zuhörern sehr deutlich vermittelt, welche Schicksale mit einem Verkehrsunfall verbunden sind. Mitarbeiter aus den Bereichen Polizei, Rettungsdienst, Notarzt und Seelsorge berichten den Schülern und Schülerinnen von ihren Erlebnissen. Sie schildern unter anderem, wie es ihnen bei der Arbeit im Zusammenhang mit einem schweren Unfall ergangen ist, welche Gefühle eine Rolle spielen und welche großen Belastungen auch für Einsatzkräfte entstehen. Darüber hinaus erzählt ein Unfallbeteiligter, welchen Verlauf sein Leben nach einem schweren Unfall nahm und welche Auswirkungen dieser Unfall bis heute hat.

Bei "Crash Kurs NRW" wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ohne erhobenen Zeigefinger eindringlich klar gemacht, wie lebensgefährlich riskantes Verhalten im Straßenverkehr ist und dass es auf das eigene Handeln als Fahrer und Mitfahrer entscheidend ankommt.

Die Moderation erfolgt jeweils durch eine Verkehrssicherheitsberaterin oder einen Verkehrssicherheitsberater der polizeilichen Verkehrsunfallprävention, welche die Inhalte der Veranstaltung mit aktuellen Unfallzahlen und Appellen abrunden und zu einem Ganzen zusammenfügen. "Ich hoffe, dass ich nie vor der Tür Deiner Eltern stehen muss," so formuliert ein Notfallseelsorger seinen Wunsch an die Teilnehmer der gut eine Stunde dauernden Bühnenveranstaltung.

Crash Kurs NRW richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene, vorrangig ab der Jahrgangsstufe 11.

lizei und Opferschutz) verdeutlichen in einer ca. 70-minütigen Vorstellung, mit Hilfe von Filmen und Vorträgen, die Ursachen und Folgen von Verkehrsunfällen.

Ziele von "Crash Kurs NRW"
Die Aufklärungsarbeit, die mit Hilfe des Projekts erzielt werden soll, richtet sich an die emotionale Erlebniswelt junger Verkehrsteilnehmer. Durch Erzählungen und Dokumentationen, von schweren Verkehrsunfällen mit Toten und Schwerverletzten, soll bei der Zielgruppe Betroffenheit hervorgerufen und zum Nachdenken angeregt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbst erkennen, dass sie durch ihr eigenes Handeln, sowohl als Fahrer und Beifahrer, entscheidenden Einfluss auf ihre und fremde Lebensschicksale nehmen können.

Die Erfahrungen aus Großbritannien zeigen einen deutlich zu verbuchenden Erfolg. Die Unfallzahlen mit beteiligten Jugendlichen und jungen Fahrern sind dort nachweisbar gesunken ! "Unser Wunsch ist es, dass wir auch im Kreis Mettmann gemeinsam zu einem Rückgang der Verkehrsunfälle mit jungen Fahrern beitragen können", begründet Landrat Thomas Hendele das schon seit 2012 gezeigte Engagement von Kreispolizei und Kooperationspartnern im Projekt "Crash-Kurs-NRW". Dieses zeigt mit emotionalen Berichten und eindringlichen Bildern, dass Verkehrsunfälle unerträgliches Leid verursachen. Es wird den Zuhörerinnen und Zuhörern sehr deutlich vermittelt, welche Schicksale mit einem Verkehrsunfall verbunden sind. Mitarbeiter aus den Bereichen Polizei, Rettungsdienst, Notarzt und Seelsorge berichten den Schülern und Schülerinnen von ihren Erlebnissen. Sie schildern unter anderem, wie es ihnen bei der Arbeit im Zusammenhang mit einem schweren Unfall ergangen ist, welche Gefühle eine Rolle spielen und welche großen Belastungen auch für Einsatzkräfte entstehen. Darüber hinaus erzählt ein Unfallbeteiligter, welchen Verlauf sein Leben nach einem schweren Unfall nahm und welche Auswirkungen dieser Unfall bis heute hat.

Bei "Crash Kurs NRW" wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ohne erhobenen Zeigefinger eindringlich klar gemacht, wie lebensgefährlich riskantes Verhalten im Straßenverkehr ist und dass es auf das eigene Handeln als Fahrer und Mitfahrer entscheidend ankommt.

Die Moderation erfolgt jeweils durch eine Verkehrssicherheitsberaterin oder einen Verkehrssicherheitsberater der polizeilichen Verkehrsunfallprävention, welche die Inhalte der Veranstaltung mit aktuellen Unfallzahlen und Appellen abrunden und zu einem Ganzen zusammenfügen. "Ich hoffe, dass ich nie vor der Tür Deiner Eltern stehen muss," so formuliert ein Notfallseelsorger seinen Wunsch an die Teilnehmer der gut eine Stunde dauernden Bühnenveranstaltung.

Crash Kurs NRW richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene, vorrangig ab der Jahrgangsstufe 11.


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