Corona-Verstöße trotz neuer Regeln in Düsseldorf

Polizei und OSD hatten am Wochenende viel zu tun

Weiterhin Corona-Verstöße in Düsseldorf: Mit Unterstützung von Hundertschaftskräften war die Polizei am Wochenende bis zum frühen Morgen im Einsatz.

Düsseldorf - Insbesondere in der Nacht zu Sonntag wurde die Stimmung am frühen Morgen aggressiver. Es kam immer wieder zu verbalen Streitigkeiten und körperlichen Auseinandersetzungen von Personengruppen, die letztlich durch die ständige Anwesenheit der Einsatzkräfte und deren konsequentes Einschreiten eingedämmt werden konnten.

Zugleich unterstützte die Polizei die Beamtinnen und Beamten des Ordnungsamtes bei der Überwachung der geltenden Allgemeinverfügung. Während sich der Großteil der Menschen an die Regeln hielt, mussten dennoch viele Besucher auf das geltende Alkoholkonsum- und Verweilverbot hingewiesen werden. Größere Personenansammlungen lösten sich nach offensiver Ansprache durch die Einsatzkräfte auf.

Parallel zum Altstadtgeschehen war die Polizei auch im Bereich der Königsallee im Einsatz. Die Kö wurde, wie angekündigt, in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag gesperrt und so eine Ansammlung von Fahrzeugen unterbunden. Vereinzelt kam es zu Aktionen besonders dreister Verkehrsteilnehmer, die das aufgestellte Absperrmaterial entfernten, um so auf die Prachtstraße gelangen zu können. Mit den Erfahrungen dieses Wochenendes werden sowohl die materielle Ausgestaltung der Sperren, als auch das personelle Konzept weiter angepasst. 

Die hohe Besucherzahl insgesamt sowie die Sperrung der Königsallee wirkten sich auch auf den umliegenden Verkehr aus, so dass es im gesamten Umfeld zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Insbesondere am Samstag herrschte schon in den frühen Nachmittagsstunden reger Zulauf in den Altstadtbereich, der den Verkehr dort zeitweise nahezu zum Erliegen brachte.

Im Zusammenhang mit der Kö-Sperrung und den Kontrollen im weiteren Umfeld leiteten Polizeikräfte am Wochenende insgesamt drei Verkehrsstrafverfahren und 16 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt. In 113 Fällen wurden Verwarngelder erhoben.