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CDU will Bürger-Vorschlag prüfen lassen

Was sagen die Krefelder Bürger zu diesem Thema

Die Anregungen des Krefelder Bürgers Sebastian Sothen zum Thema "Hochbahnsteig KR-Rheinstraße/Hbf" werden geprüft.

Krefeld - Der 20 Millionen teure Neubau der Ostwall-Haltestelle ist abgeschlossen und die Haltestelle seid dem 13. April 2015 wieder in Betrieb. Doch durch den neu angelegten Mittelbahnsteig haben die Fahrgäste nicht mehr die Möglichkeit direkt beim Fahrer einzusteigen und dort ihren Fahrschein zu lösen. Ein weiteres Problem ist es, dass behinderte Fahrgäste, insbesondere Rollstuhlfahrer, der Linie U76 an dieser Haltestelle nicht barrierefrei ein und aussteigen können.

Ob es doch eine Möglichkeit gebe, einen behindertengerechten Hochbahnsteig für die Linie U76 zu bauen, möchte die Krefelder CDU feststellen. Dabei sollen die Anregung des Krefelder Bürgers Sebastian Sothen zu dem Thema "Hochbahnsteig KR-Rheinstraße/Hbf" geprüft werden. Wie der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Bau, Planung,Stadtentwicklung, Wohnen, Demographie und Mobilität" der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, Ratsherr Jürgen Wettingfeld, mitteilt, habe seine Fraktion die Stadtverwaltung Krefeld gebeten, die Möglichkeiten zur Schaffung von Hochbahnsteigen an der Rheinstraße und am Hauptbahnhof in Krefeld zu prüfen. Durch diese Möglichkeit könnte dann ein barrierefreier Zu- und Ausstieg für Kunden der Rheinbahn in Krefeld ermöglicht werden. 

In diesem Zusammenhang stellte der CDU-Politiker verschiedene Fragen an die Stadtwerke Krefeld AG: a) Gibt es für die Straßenbahnen modernisierte Haltestellen, die eine Zugangsmöglichkeit haben, die vergleichbar ist mit der Situation an UdU? b) Wenn ja, wie viele Haltestellen in dieser Ausführung gibt es? c) Wenn ja, gibt es dort Schwierigkeiten mit dem barrierefreien Zugang? d) Wenn ja, wie werden die Schwierigkeiten gelöst? e) Hat die Frage einer erschwerten Zugangsmöglichkeit eine Rolle bei der Anschaffung der Straßenbahnen geführt? 

Des Weitern hat die CDU-Ratsfraktion für die Sitzung am 5.5.2015 einen Antrag an den Ausschuss für Bauen, Wohnen und Mobilität der Stadt Krefeld gerichtet. In dieser Sitzung wird ein Bericht der Rheinbahn AG erbeten, in dem die Pläne zur Gestaltung von den Rheinbahn-Haltestellen in Krefeld darzulegen sind. Die Begründung dafür ist, dass nachdem die Bedürfnisse der Rheinbahn-Kunden an der neuen Ostwall-Haltestelle keine Berücksichtigung gefunden haben, möchten die Rheinbahn AG nunmehr am Hauptbahnhof tätig werden. In der erbetenen Berichterstattung sollten auch die Möglichkeiten dargestellt werden, die Rheinbahn-Haltestelle an der Rheinstraße barrierefrei zu gestalten.

Das xity-Team hat die Krefelder Bürger und Bürgerinnen bei diesem Thema zu ihrer Meinung gefragt. 


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