19.09.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> CC fordert zeitnahe Richtlinien für den Karneval

CC fordert zeitnahe Richtlinien für den Karneval

Der Hoppeditz soll traditionell am 11.11. erwachen

Das Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. ist zuversichtlich, am 11.11. Open Air in die neue Session zu starten.

Düsseldorf - „Hoppeditz Erwachen auf dem Rathausplatz markiert seit fast 150 Jahren in Düsseldorf den Beginn der fünften Jahreszeit. An dieser Tradition werden wir auch in Zeiten der Corona-Krise festhalten“, betonte CC-Präsident Michael Laumen nach der heutigen Vorstandssitzung und fügte hinzu: „Diese Veranstaltung wird aber komplett ohne Alkoholausschank stattfinden.“

Mit Unterstützung der Stadt Düsseldorf werde man ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erarbeiten und versuchen, möglichst vielen Karnevalisten eine Teilnahme zu ermöglichen. Eine genaue Zahl steht noch nicht fest. Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung muss der Veranstalter ab 500 Teilnehmern auch eine pandemiegemäße An- und Abreise sicherstellen. Dies sei, so Laumen, wohl nicht möglich. Der Umzug der Karnevalsvereine am 11.11. und der traditionelle Hoppeditz-Ball fallen dagegen aus. Den genauen Zeitablauf von Hoppeditz-Erwachen wird das CC rechtzeitig bekanntgeben.

Eine Entscheidung traf der CC-Vorstand im Hinblick auf die Prinzenpaar-Kürung. „Statt wie ursprünglich geplant am 20. November werden wir die Kürung am 2. Januar 2021 durchführen“, erklärte Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann.

Grundsätzlich beurteilt das CC die derzeitige Situation für alle Karnevalisten als „äußerst unbefriedigend“ (Tüllmann). Der Vorstand des CC fordert daher von der NRW-Landesregierung zeitnah entsprechende Richtlinien. „Meinungsäußerungen einzelner Politiker zum Thema Karneval helfen uns nicht weiter“, sagte Präsident Laumen.

„Was wir und die 70 dem CC angeschlossenen Vereine brauchen, sind klare Vorgaben für die Durchführung der geplanten Veranstaltungen. Dies gilt insbesondere für unseren Rosenmontagszug, der weltweit Beachtung findet.“ Oberste Priorität müsse dabei der Gesundheitsschutz haben, aber auch wirtschaftliche Aspekte dürften nicht außer Acht gelassen werden, so Laumen.


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