Bundles aus Telefon-, Internet- und TV-Flat

Vergleich: Preisunterschiede bis zu 46 Prozent

Die Kosten für die Bündelung von Telefon-, Internet- und Fernsehflatrate bei einem einzigen Anbieter (Triple Play) unterscheiden sich bei den gängigsten Internet-Versorgern um bis zu 46 Prozent.

Berlin - In der Regel sind die Angebote der Kabelnetzbetreiber laut Check24 günstiger als DSL-Anbieter. Haben Verbraucher allerdings noch keinen aktiven Kabelanschluss, können auch DSL-Anbieter eine preiswerte Alternative sein. Bei der Auswahl des passenden Tarifs sind nicht nur der Preis, sondern auch die individuellen Bedürfnisse der Verbraucher und die vorhandenen technischen Voraussetzungen entscheidend.

Triple Play: Preisunterschiede von bis zu 46 Prozent - Abweichungen auch bei Leistung

Nutzer, die sich die Telefon-, Internet- und Fernsehflatrate aus einer Hand wünschen, sollten Triple Play Angebote vergleichen. Je nach Anbieter unterscheiden sich die monatlichen Kosten der günstigsten Tarife um bis zu 46 Prozent.

Die Kosten der gängigsten Triple Play Angebote liegen zwischen 19,99 Euro und 37,30 Euro im Monat. Verbraucher sollten allerdings auch auf die angebotene Leistung achten: Beim günstigsten Anbieter im Check24-Vergleich enthält das Angebot 145 digitale TV-Sender, davon 38 in HD-Auflösung - inklusive Privatsender. Das teuerste Angebot bietet nur 101 TV-Kanäle. Hiervon sind allerdings 40 in HD-Auflösung empfangbar. Für private Fernsehsender in High Definition müssen Kunden bei diesem Tarif aber zusätzlich 4,99 Euro im Monat zahlen.

Unterschiede gibt es z. B. auch bei der Downloadgeschwindigkeit: Beim günstigsten Anbieter surfen Verbraucher nur mit bis zu 25 MBit/s - beim teuersten dagegen mit bis zu 50 MBit/s.

Kabelnetzbetreiber meist günstiger als DSL-Anbieter

Neben den individuellen Präferenzen entscheiden auch technische Voraussetzungen über das passende Angebot:

Variante 1 - aktiver Kabelanschluss vorhanden: Der Großteil der an das Kabelnetz angeschlossenen Haushalte verfügt bereits über einen aktiven Kabelanschluss und bezahlt diesen z. B. über die Mietnebenkosten. In diesem Fall erhalten Kunden bei Kabelanbietern mit geringem Aufpreis eine Doppelflat aus Telefon und Internet sowie die Freischaltung von digitalen TV-Sendern zum bestehenden Fernsehangebot dazu. Allerdings sind Kabelanschlüsse an einen Anbieter gebunden. Kunden steht also nur ein bestimmter Kabelanbieter zur Verfügung.

Variante 2 - kein aktiver Kabelanschluss vorhanden: Ist bisher noch kein Kabelanschluss in der Wohnung aktiv, müssen Verbraucher bei Kabelnetzanbietern für die Freischaltung des TV-Empfangs zusätzlich eine monatliche Gebühr bezahlen. Bei DSL-Anbietern fällt dagegen keine Kabelanschlussgebühr an. Deshalb ist Triple Play ohne aktiven Kabelanschluss bei DSL-Anbietern zum Teil günstiger als bei Kabelnetzbetreibern.

Variante 3 - nicht an das Kabelnetz angeschlossen: Ist die Wohnung nicht an das Kabelnetz angebunden, haben Kunden nur die Wahl zwischen verschiedenen DSL-Anbietern. Triple Play über Kabel kommt in einem solchen Fall nicht infrage.