Bundeswehrmission im Kosovo wird verkleinert

Bundeskabinett beschließt zudem Verlängerung des Libanon-Einsatzes

Die Bundeswehr verkleinert ihren Einsatz im Kosovo. Das Bundeskabinett beschloss ein neues Mandat für die deutsche Beteiligung an der Nato-Mission Kfor, das eine Personalobergrenze von 1350 anstatt bislang 1850 Soldaten festlegt.

Berlin - Eine rund 100 Soldaten zählende Einsatzkompanie soll zudem bald aus dem Kosovo abgezogen werden. Derzeit sind rund 780 Bundeswehrsoldaten im Kosovo im Einsatz. Eine rund 100 Soldaten zählende Einsatzkompanie soll aber bald abgezogen werden. Aufgabe der ausländischen Streitkräfte ist weiterhin die Stabilisierung des Landes.

Das Bundeskabinett beschloss zudem, die Teilnahme der Bundeswehr an der UN-Mission UNIFIL im Libanon um ein Jahr bis zum 30. Juni des kommenden Jahres zu verlängern. Die Obergrenze für den Einsatz deutscher Soldaten liegt weiterhin bei 300.

Derzeit sind rund 130 Bundeswehrsoldaten im UNIFIL-Einsatz. Die Mission unterstützt den Libanon bei der Küstensicherung und soll vor allem Waffenschmuggel verhindern.

Der Bundestag muss den beiden Kabinettsbeschlüssen noch zustimmen.

(xity, AFP)