20.04.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Bundeswehr unterstützt bei Unwettereinsätzen

Bundeswehr unterstützt bei Unwettereinsätzen

Alle Organisationen weiter im Einsatz

Ab heute Mittag unterstützen 200 Soldaten die Feuerwehr bei der Beseitigung der Unwetterschäden. Das Pionierregiment 100 reist in den nächsten Stunden mit schwerem Gerät an und wird vermutlich auch bis Sonntag in der Landeshauptstadt helfen.

Düsseldorf - Auch in der Nacht konnten viele Gefahrenstellen durch die Feuerwehr beseitigt werden. Ab heute Morgen ist überörtliche Feuerwehrunterstützung aus dem Regierungsbezirk Arnsberg eingetroffen und übernimmt einen Einsatzabschnitt. Die 150 Feuerwehrleute bringen auch noch zusätzliche Drehleitern mit, um die vielen losen Äste in den Baumkronen zu entfernen.
Die Straßen Fahnenburgweg, Dornbuschweg und die Rennbahnstraße sind zurzeit noch nicht freigeräumt. Die Feuerwehrkräfte haben sich in den letzten Tagen, gemeinsam mit dem Gartenamt, der Awista, den Stadtwerken, dem THW, der Rheinbahn und den Hilfsorganisationen zunächst um alle wichtigen Straßen gekümmert.
Schneller als erwartet konnten diese wieder befahren werden. Auch die Rheinbahn kann seit heute Morgen ihren Fahrbetrieb bis auf wenige Ausnahmen wieder ausführen.
Die Bundeswehr wird, geführt von Obersleutnant Wehrend und Major Thiele, in der ganzen Stadt zum Einsatz kommen. Die Einheit schlägt in den nächsten Stunden mit 50 Fahrzeugen auf. Dabei kommen auch Räumungspanzer zum Einsatz. Es wird dringend darauf hingewiesen, dass Schaulustige nicht nur den Einsatzablauf verzögern, sondern sie sich auch in Gefahr bringen können.
Die Düsseldorfer Wälder und Parks sind von den Helfern noch nicht freigeräumt. Es wird abgeraten, sich dort aufzuhalten, da immer noch loses Geäst aus den Baumkronen herab stürzen kann. Auch sind Absperrungen, die teils nur mit Flatterband angezeigt sind, ernst zu nehmen.
In den Nachtstunden haben sich bei den Arbeiten zwei weitere Einsatzkräfte leicht verletzt. Somit erhöht sich die Zahl der verletzten Helfer auf sieben. Alle konnten nach einer ambulanten Behandlung nach Hause entlassen werden.

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