19.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Bundeswehr-Ausbilder für Irak sitzen offenbar fest

Bundeswehr-Ausbilder für Irak sitzen offenbar fest

Behörden verweigern Ersatzmaschine angeblich Weiterflug

Die ersten Waffenausbilder der Bundeswehr für die Kurdengebiete im Nordirak sitzen einem Medienbericht zufolge in Bulgarien fest.

Berlin - Die Transall-Maschine der am Freitag nach Erbil aufgebrochenen Fallschirmjäger musste vor dem Start wegen einer technischen Panne ausgetauscht werden, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Die Kennung des Ersatzfliegers werde von den irakischen Behörden jedoch nicht anerkannt. Laut dem Einsatzführungskommando in Potsdam sei zurzeit noch unklar, wann die Militärausbilder weiterfliegen können.

Die Bundeswehr-Soldaten sollen kurdische Ausbilder die Funktionsweise deutscher Waffen und Ausrüstung erklären, die zum Kampf gegen die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) in den Irak gebracht wurden. Ziel ist, die Kampfstärke der kurdischen Peschmerga-Miliz zu erhöhen und die Islamisten zurückzuschlagen. Die Bundesregierung hatte Ende August nach kontroverser Debatte beschlossen, die Kurden mit Waffen und Munition im Kampf gegen den IS zu unterstützen, der im Irak und in Syrien mit großer Brutalität gegen Andersgläubige und Andersdenkende vorgeht.

(xity, AFP)


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