Bundesverwaltungsgericht urteilt über Elbvertiefung

Umweltschützer fürchten unwiederbringliche Schäden

Das Bundesverwaltungsgericht verkündet heute, ob die Elbe erneut vertieft werden darf, damit auch die größten Containerschiffe den Hamburger Hafen besser erreichen können.

Leipzig - In dem bislang aufwändigsten Umweltrechtsverfahren müssen die Leipziger Richter grundsätzlich entscheiden, ob das Projekt mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie vereinbar ist.

Nach Auffassung der klagenden Umweltschutzorganisationen BUND und NABU wird durch das Ausbaggern von 40 Millionen Kubikmetern Gewässergrund die Unterelbe unwiederbringlich geschädigt. Die Befürworter verweisen demgegenüber auf die "nationale Bedeutung" des Projekts. Wegen der Konkurrenz mit anderen Häfen seien ansonsten tausende Arbeitsplätze in Gefahr.

(xity, AFP)