Bundesverwaltungsgericht prüft Arbeitszeiten bei 24-Stunden-Betreuung

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig befasst sich damit, ob das Arbeitszeitgesetz auf Beschäftigte in Wohngruppen mit einer 24-Stunden-Betreuung angewendet werden kann.

Leipzig - In dem Rechtsstreit geht es um Erzieher, die in wechselnden Schichten eine solche Betreuung für Kinder und Jugendliche leisten. Das Land Berlin sieht in dem Modell einer Kinder- und Jugendhilfe einen Gesetzesverstoß. (Az. BVerwG 8 C 3.18)

Das Arbeitszeitmodell sieht vor, dass einer von drei Betreuern pro Gruppe bis zu fünf Tage mit den Kindern und Jugendlichen zusammen wohnt. Ein zweiter Erzieher arbeitet am Tag, ein dritter hat frei. Das Land Berlin fordert unter anderem, dass die tägliche Arbeitszeit von höchstens zehn Stunden nicht überschritten wird. Die Klage der Kinder- und Jugendhilfe blieb in den Vorinstanzen erfolglos.

(xity, AFP)