Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Cannabis-Anbau zu Eigentherapie

Kläger leidet unter Multipler Sklerose

Das Bundesverwaltungsgericht prüft heute, unter welchen Voraussetzungen unheilbar Kranke Cannabis zur Eigentherapie straffrei anbauen dürfen.

Kassel - Der 62-jährige Kläger leidet seit über 30 Jahren an Multipler Sklerose und kämpft um eine Ausnahmegenehmigung für den Anbau von Marihuanapflanzen in seiner Duschkabine. Die Vorinstanz hatte ihm dies verwehrt, weil seine Krankenkasse mittlerweile bereit sei, die Kosten für das alternative Medikament Dronabinol zu übernehmen.

Der Kläger, der seit dem Jahr 1987 Cannabis zur Linderung seiner Symptome raucht, bestreitet eine vergleichbar gute Wirkung des Medikaments.

(xity, AFP)