Bundesverdienstkreuz für Hans Schwarz

Auszeichnung im Rathaus Düsseldorf vorgenommen

Hans Schwarz ist am Freitag, 11. Juni 2021, das Verdienstkreuz am Bande des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden.

Düssledorf - Hans Schwarz hat durch sein ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Leitungsfunktionen des Deutschen Roten Kreuzes auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Herr Schwarz ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als gelernter Sparkassen-Betriebswirt war er über 40 Jahre lang in Vorstandspositionen der Sparkasse tätig, zuletzt als Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf. Seit seiner Pensionierung arbeitet er freiberuflich als Unternehmensberater in Düsseldorf.

2004 begann das ehrenamtliche Engagement von Hans Schwarz im Deutschen Roten Kreuz. Zunächst arbeitet er in der Funktion des Schatzmeisters im DRK-Landesverband Nordrhein und seit 2008 als Präsident dieses Landesverbandes.

Seit 2003 ist Hans Schwarz auch Vorsitzender des Präsidialrates der 19 Landesverbandspräsidenten des Deutschen Roten Kreuzes. Der Präsidialrat hat die Aufgabe der Koordination der föderal organisierten Landesverbände und bundesweite Qualitätsstandards zu gewährleisten. In dieser Funktion hat Hans Schwarz sich besonders dafür eingesetzt, die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement langfristig auf einem hohen Niveau zu halten. Dazu zählt unter anderem die Festlegung bundeseinheitlicher Standards für die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen durch ein professionelles Freiwilligenmanagement. Darüber hinaus setzte sich Hans Schwarz für eine Anerkennungskultur für die Ehrenamtlichen ein, um Anreize für ein stärkeres Engagement interessierter Menschen zu schaffen. Davon profitieren diverse Aufgabenbereiche des Deutschen Roten Kreuzes, insbesondere die Altenhilfe, die Kinder- und Jugendhilfe, Flüchtlingshilfe, Katastropenschutz und Rettungsdienst.

Herr Schwarz übt seinen Vorsitz im Präsidialrat außerordentlich engagiert aus. Seine Motivation liegt vor allem darin, die Ideale der Rotkreuzbewegung, nämlich Hilfeleistung und Menschlichkeit ohne ansehen der Person, in der Bevölkerung zu verankern und damit die Gesellschaft positiv zu beeinflussen.

Seit 2009 ist Hans Schwarz auch ehrenamtliches Mitglied im Aufsichtsrat des DRK-Blutspendedienstes West, von 2014 bis 2017 als Vorsitzender des Aufsichtsrates, zuvor und seit 2018 wiederum als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Der Blutspendedienst West GmbH des Deutschen Roten Kreuzes erfüllt die gesetzliche Aufgabe einer Blutspendezentrale. Er versorgt Krankenhäuser und Arztpraxen mit Blutpräparaten und medizinischen Dienstleistungen.

An der Errichtung des Standortes Hagen für eine zentrale Herstellung von Blutprodukten hatte Hans Schwarz als Mitinitiator dieses Bauprojektes erheblichen Anteil. Auch die großangelegte Blutspende-Kampagne "Missing Type" der westdeutschen Landesverbände in den sozialen Medien, bei der mit prominenter Unterstützung Blutspender gewonnen werden sollen, hat Herr Schwarz mit angestoßen und seither aktiv unterstützt. Die Kooperation zwischen den DRK-Blutspendediensten und dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr zur Sicherstellung der Versorgung der Streitkräfte mit Blutpräparaten in den ausländischen Einsatzgebieten der Bundeswehr und den Bundeskrankenhäusern gehört zu den von Hans Schwarz entscheidend mitgeprägten Vereinbarungen. So sieht diese Vereinbarung unter anderem Blutspendeaktionen in den Liegenschaften der Bundeswehr vor. Herr Schwarz wirbt auch seit langem gegenüber dem nordrhein-westfälischen Landtag und der Landesregierung für eine jährliche Blutspendeaktion. Auf seine Initiative hin werden regelmäßige Blutspendetermine im Parlamentsgebäude durchgeführt, die von Abgeordneten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfangreich wahrgenommen werden.

Für seine Verdienste wurde Hans Schwarz im Jahre 2017 die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Nordrhein e. V. verliehen. Zugleich erhielt er für seine herausragenden Verdienste - insbesondere um die Flüchtlingshilfe - von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters die Dankesmedaille des Deutschen Roten Kreuzes.