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Bundesrat begrüßt geplantes Klonverbot in EU

Länder wollen aber geplante Regelung verschärfen

Der Bundesrat hat das von der EU-Kommission geplante Klonverbot für Nutztiere begrüßt, zugleich aber weitergehende Regelungen gefordert. Die Kommission will das Inverkehrbringen von Klontieren sowie aus ihnen hergestellte Lebensmittel untersagen.

Der Bundesrat hat das von der EU-Kommission geplante Klonverbot für Nutztiere begrüßt, zugleich aber weitergehende Regelungen gefordert. Die Länder stellten sich hinter das Vorhaben, mit dem auch das Inverkehrbringen von Klontieren sowie von aus ihnen hergestellten Lebensmitteln untersagt werden soll. Betroffen sind nach der Vorlage der Kommission Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde.

Die Länder verlangten in ihrer Stellungnahme zu den EU-Plänen, darüber hinaus auch den Import von Klontieren sowie von deren Nachkommen zu verbieten. Auch sprachen sie sich dafür aus, ebenfalls das Inverkehrbringen von Lebensmitteln aus Nachkommen von Klontieren zu verbieten. Zudem solle das Verbot auf Geflügel ausgeweitet werden.

Die Grünen stellten sich hinter den Beschluss des Bundesrats. "Das Klonen von Tieren ist weder notwendig noch ethisch vertretbar", erklärten die Grünen-Abgeordneten Nicole Maisch und Harald Ebner. Sie forderten die Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene für ein konsequentes Verbot einzusetzen, das auch die Nachkommen von Klontieren umfasst. Geplante "unsinnige Ausnahmen", etwa für Turnierpferde, sollten gestrichen werden.

© 2014 AFP


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