Bundespolizei zeichnet alarmierendes Lagebild für Hochwassergebiete

Bericht: Versorgung problematisch, viele Betroffene traumatisiert

Die Bundespolizei hat der Regierung einen alarmierenden Bericht zur Lage in den Hochwassergebieten übermittelt. Laut "Bild"-Zeitung wird darin die Versorgung der Bevölkerung insgesamt als problematisch bewertet, viele Menschen seien traumatisiert.

Die Bundespolizei hat der Regierung einen alarmierenden Bericht zur Lage in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz übermittelt. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag wird darin die "Versorgung der Bevölkerung insgesamt als problematisch" bewertet.?Viele Betroffene seien "stark traumatisiert" und "die Akzeptanz gegenüber den Einsatzkräften sinkt stetig".

In Rheinland-Pfalz behindern dem Bericht zufolge, aus dem "Bild" zitiert, "Reichsbürger in polizeiähnlicher Uniform" die Hilfsarbeiten. Die Leute versuchten demnach "Einsatzkräften Platzverweise zu erteilen" ? und so die Aufräumarbeiten zu behindern. Zuvor hatte es bereits Berichte gegeben, wonach in den Katastrophengebieten Helferinnen und Helfer beschimpft oder mit Müll beworfen wurden, unter anderem von sogenannten "Querdenkern".

Entsetzt äußerte sich der CSU-Innenexperte Michael Kuffer (CSU). "Den Schilderungen zufolge sind diese Leute so durchgeknallt, dass sie keinerlei Grenzen mehr kennen", sagte er der "Bild"-Zeitung. Kuffer forderte ein entschlossenes Einschreiten der Justiz.

© 2021 AFP