21.09.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Bund fördert den Ausbau der Grotenburg

Bund fördert den Ausbau der Grotenburg

3,3 Millionen Euro für Sanierung bereitgestellt

Für die Sanierung der Grotenburg erhält die Stadt Krefeld Fördergelder des Bundes in Höhe von 3,3 Millionen Euro.

Krefeld - Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen. Im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hatte die Regierung zusätzlich 600 Millionen Euro für das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen" zur Verfügung gestellt. Hintergrund ist der erhebliche Handlungsbedarf bei der kommunalen Infrastruktur. „Wir freuen uns über die Bundesförderung für die Sanierung des Stadions. Der Antrag ist allerdings bereits 2018 gestellt worden. In der Zwischenzeit ist in der Grotenburg planerisch und baulich viel passiert. Wir werden nun klären müssen, wie sich die Fördergelder im jetzigen Stadium der Arbeiten in die Maßnahme integrieren lassen. Klar ist: Eine Zeitverzögerung darf es dadurch nicht geben", erklärt Rachid Jaghou, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements.

Derweil laufen die letzten Vorbereitungen für die Ertüchtigung des Stadions. „Wir sind auf einem guten Weg, die Grotenburg zur Saison 2021/22 wieder spielfertig zu bekommen. Es ist definitiv an der Zeit, nach vorne zu schauen und sich gemeinsam auf sehenswerten Profifußball an jenem Ort zu freuen, der das Herz jedes Krefelder Fußballfans höherschlagen lässt", erklärt Oberbürgermeister Frank Meyer. In wenigen Wochen werden die Arbeiten am „heiligen" Rasen beginnen - das europaweite Ausschreibungsverfahren steht kurz vor dem Abschluss. Eine Rasenheizung wird in das neue Spielfeld integriert werden, so dass Spielabsagen wegen Eis und Schnee der Vergangenheit angehören sollten. Diese Heizung gehört zu den Auflagen, die eine Spielstätte zur 3. Fußballbundesliga mittlerweile aufweisen muss. Die Maßnahme wurde vor alle anderen gezogen, um dem Rasen genügend Zeit zu geben, sich fest zu verwurzeln.

Alte Flutlicht-Masten bleiben als Wahrzeichen erhalten

Parallel dazu werden aktuell Ausschreibungen für diverse Bau- und Ausbauarbeiten erarbeitet. Hierzu zählen Außenanlagen mit Zäunen, Wege und Kassenhäuschen oder auch die Rohbauarbeiten für neue zusätzliche Gebäudeteile wie Toiletten und Kioske, aber auch Elektro- und Sanitärgewerke. Einen deutlichen Qualitätssprung gegenüber dem heutigen Zustand erwarten sich die Planer von einer neuen digital gesteuerten Lautsprecheranlage. Auch beim Flutlicht darf man sich auf moderne Zeiten freuen. Zwar sollen die alten Masten unbedingt als Wahrzeichen erhalten bleiben, jedoch soll LED-Licht die alten Leuchtkörper ersetzen. In Summe sollen 22 Ausschreibungs- und Vergabeeinheiten gebildet werden. Diese hohe Anzahl ist notwendig um am Ende ein Stadion vorzufinden, das nach heutigen Erfordernissen der 3. Liga alle Ansprüche erfüllt.


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