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Bürgerstiftung Krefeld schickt Schüler ins Ausland

Bewerbung für neue Sprachreisestipendien

Mit der finanziellen Hilfe der Bürgerstiftung Krefeld konnten elf junge Krefelder in den vergangenen Monaten ihre Sprachkenntnisse im Ausland verbessern und neue Kontakte knüpfen.

Krefeld - Überwiegend ging es nach England und Kanada, aber auch Chile und Costa Rica wurde als Aufenthaltsort ausgesucht. Die Schüler lebten minimal zwei Wochen, aber auch für drei Monate in einem fremden Land. Die Sprachreisestipendien der Bürgerstiftung Krefeld unterstützen Jugendliche dabei mit maximal 1000 Euro. "Die Stipendiaten sind Botschafter für die Stadt Krefeld“, betonte Oberbürgermeister Gregor Kathstede, auf dessen Engagement die Bürgerstiftung Krefeld gegründet worden ist. Bis zum Ende der Osterferien können sich Schüler für die nächste Stipendienrunde bewerben.

Es sind viele unterschiedliche Eindrücke, über die vier der elf Schüler bei einem Pressegespräch berichteten. So konnte Robin Janssen für zwei Monate nach Costa Rica reisen. Dort hat der ehemalige Schüler des Gymnasiums Horkesgath auch auf einer Schildkröten-Farm helfen können. "Da gibt es noch den Aberglauben, dass die Schildkröteneier potent machen“, so der 18-Jährige. Inzwischen studiert der Krefelder in Bonn. Diese Reise habe ihm in seinem Wunsch bestätigt, lateinamerikanische Studien zu studieren. Sein Spanisch habe der Aufenthalt in dem mittelamerikanischen Land auch verbessert, obwohl er bereits an seiner ehemaligen Schule drei Jahre die Sprache gelernt habe. "Es ist aber etwas komplett anderes, sie vor Ort zu sprechen. Je länger ich dort war, desto besser ging es“, so Janssen. Dank seiner Sprachkenntnisse sei der Kontakt zu den Einheimischen auch sehr intensiv gewesen. "Die Menschen sind alle sehr offen und gastfreundlich“, berichtete der Krefelder.

Das Sprachreisestipendium hat Corinna Prochner einen zweimonatigen Aufenthalt im Süden von Chile ermöglicht. Ihr Spanisch habe sie in dieser Zeit wesentlich verbessern können. Die Schülerin des Fichte-Gymnasiums besuchte dort eine deutsche Schule, an der jedoch hauptsächlich Spanisch gesprochen wird. "Dort ist vieles anders, unter anderem tragen sie Schuluniformen“, so die 17-Jährige. "Die Klassen unternehmen auch mehr miteinander. Wir haben zum Beispiel in einem Kinderheim geholfen“, sagte die Krefelderin. Auch das Verhältnis zu den Lehrern sei ganz anders als in Deutschland. "Die Herzlichkeit der Menschen hat mir sehr gefallen, die Lehrer wurden mit Küsschen begrüßt“, erzählte Prochner. Neben der Schule habe sie das Land wie die Metropole Santiago de Chile erkundet und dabei auch kuriose Dinge erlebt. "Einmal sind wir mit zwölf Personen in einem Polo gefahren, ich hatte noch zwei auf meinem Schoß sitzen“, berichtete die Schülerin. "Es war definitiv nicht das letzte Mal, das ich dort war“, so Prochner.

Die Bürgerstiftung Krefeld widmet sich neben kulturellen und ökologischen Anliegen besonders der Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, sowie generationsübergreifenden Projekten. Für die Sprachreisestipendien sucht die Stiftung Spender. Die Unterlagen für die Bewerbung um ein Sprachreisestipendium und weitere Informationen stehen im Internet unter www.buergerstiftung-krefeld.net und dort unter dem Stichwort "Projekte“.

Bildunterschrift: Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Johannes Saenger von der Bürgerstiftung, Jennifer Azanledji, Darina Finsterer, Corinna Prochner, Margot Erbslöh von der Bürgerstiftung,Robin Janssen,Gerd Frey von der Bürgerstiftung, Vincent Köntges und Markus Prehn von der Bürgerstiftung (v.l.n.r.). (Foto: Stadt Krefeld)


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