Bürger können am Bundesverkehrswegeplan mitwirken

Onlineportal steht sechs Wochen für Stellungnahmen offen

Erstmals können Deutschlands Bürger am Bundesverkehrswegeplan mitwirken: Seit Montag, 21. März 2016, können sie Kommentare oder Änderungswünsche zu dem Entwurf einreichen.

Berlin - Sechs Wochen lang können Interessierte online Eingaben machen. Anschließend soll der Entwurf überarbeitet und im Bundeskabinett beschlossen werden.

"Wir informieren von Anfang an über die Vorhaben und ihre Bedeutung für unser Land", erklärte Dobrindt. Die Infrastruktur sei die Grundlage für Wohlstand und Wirtschaftswachstum der Zukunft. Im Bundesverkehrswegeplan ist festgelegt, wie viel Geld in den Jahren bis 2030 in Straßen, Schienen und Wasserwege des Bundes fließen soll. Investiert werden sollen 264,5 Milliarden Euro.

Dobrindt zufolge gilt das Prinzip "Erhalt vor Neubau". Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) des Geldes sind für den Erhalt von bereits vorhandenen Verkehrsstrecken vorgesehen. Es sollten vor allem Hauptachsen und Knoten im Verkehrsnetz gestärkt werden, erklärte der Minister. "Engpässe" mit einer Gesamtlänge von 1700 Kilometern auf Autobahnen und 700 Kilometern auf der Schiene würden beseitigt.

(xity, AFP)