25.09.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Briefwahlunterlagen nicht per Post erhalten?

Briefwahlunterlagen nicht per Post erhalten?

Betroffene können Ersatz anfordern

Nach Informationen des Amtes für Statistik und Wahlen sind offenbar eine größere Anzahl an Briefwahlunterlagen durch den Versanddienstleister nicht zugestellt worden.

Düsseldorf - Die Stadt reagiert auf eingegangene Bürgerbeschwerden und nimmt eidesstattliche Versicherungen, dass die Briefwahlunterlagen nicht angekommen sind, ab sofort nicht nur im Amt für Statistik und Wahlen, sondern zusätzlich auch in allen Bezirksverwaltungsstellen und dem Bürgerbüro Wersten entgegen. Dazu ist die Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses erforderlich. Die Ersatzunterlagen werden spätestens am nächsten Tag über einen Kurierdienst zugestellt. Bei Fragen behilflich ist die Telefonhotline des Amtes für Statistik und Wahlen unter der Telefonnummer 0211-8993368.

Das Amt für Statistik und Wahlen weist darauf hin, dass bei beantragter Briefwahl eine Abstimmung im Wahllokal durch den Sperrvermerk im Wählerverzeichnis nicht mehr möglich ist. Sollten die beantragten Briefwahlunterlagen nicht oder gegebenenfalls nicht mehr rechtzeitig bei den Wahlberechtigten ankommen, muss in diesen Fällen unbedingt Kontakt mit dem Amt für Statistik und Wahlen aufgenommen werden. Hierfür - sowie für alle anderen Dienstleistungen auch - hat das Amt für Statistik und Wahlen, Brinckmannstraße 5, Montag bis Mittwoch von 8:00 bis 16:00 Uhr, am Donnerstag, 10. September, und am Freitag, 11. September, von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Nicht erhaltene Briefwahlunterlagen können auch noch am Samstag, 12. September, bis 12:00 Uhr beim Amt für Statistik und Wahlen gegen schriftliche Erklärung ersetzt werden. Die Bezirksverwaltungsstellen sind Mittwoch bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, das Bürgerböro Wersten Mittwoch und Freitag von 7:30 bis 13:00 Uhr und Donnerstag von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr.

Alle Wahlbriefumschläge (Kommunalwahlen und Integrationsratswahl) müssen am Wahltag bis spätestens 16 Uhr beim Amt für Statistik und Wahlen eingegangen sein; später eingehende Wahlbriefe werden bei der Wahl nicht berücksichtigt. Die Wahlbriefumschläge können bis Sonntagmorgen um 10 Uhr auch in die städtischen Briefkästen an den Bezirksverwaltungsstellen und Bürgerbüros geworfen werden, die vormittags noch einmal geleert werden. Aufgrund der Postlaufzeiten empfiehlt das Amt für Statistik und Wahlen dringend von der Möglichkeit der persönlichen Vorsprache zu den oben genannten Öffnungszeiten Gebrauch zu machen und Briefwahlunterlagen nicht mehr online oder postalisch zu beantragen.


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