Brennender Pkw in einer Tiefgarage

Feuerwehr mit Großlüftern zum Einsatz

Am Sonntag lief in der Feuerwehr-Leitstelle eine automatische Alarmierung einer Brandmeldeanlage ein. Daraufhin wurde zunächst der zuständige Löschzug der Wache Hüttenstraße alarmiert.

Düsseldorf - Den ersteintreffenden Einsatzkräften bot sich vor Ort eine unklare Lage, da an mehreren Stellen aus der Tiefgarage Brandrauch quoll. Daher entschied sich der Zugführer für eine Alarmstufenerhöhung, dadurch waren schlussendlich neben zwei Löschzügen, verschiedenen Sonderfahrzeugen und dem Führungsdienst auch Fahrzeuge des städt. Rettungsdienstes an der Einsatzstelle. Den Ursprung des Rauchs zu finden, gestaltete sich schwierig, da der direkte Zugang zu den Stellplätzen im 2. Untergeschoss der mehrgeschossigen Tiefgarage durch ein verschlossenes Rolltor versperrt war.

In das verschlossene Rolltor wurde von den Feuerwehrkräften mithilfe einer Rettungssäge ein 1 x 1,5m² großes Loch geschnitten und sich so Zugang zu dem brennenden Pkw im 2. Untergeschoss verschafft. Die eingeleitete Brandbekämpfung zeigte schnell Wirkung, sodass nach nur wenigen Minuten "Feuer aus" gemeldet werden konnte. Während der Brandbekämpfung gelang es den Feuerwehrmännern, durch einen eingesetzten Rauchschutzvorhang an einem Treppenraumzugang zur Tiefgarage, eine weitere Verrauchung des Gebäudes zu verhindern. Durch den Brand sind weite Teile der Tiefgarage verraucht gewesen. Hier konnte auf das mitgeführte Gerät der Sonderfahrzeuge zurückgegriffen werden. Neben den standardmäßig mitgeführten Hochleistungslüftern kamen so auch Großlüfter zum Einsatz, um die Tiefgarage rauchfrei zu bekommen. Die Lüftungsmaßnahmen waren Dank der Sondergerätschaften ebenfalls schnell erfolgreich.

Durch die Wärmestrahlung des Pkw-Brandes, sind die in unmittelbarer Nähe geparkten Fahrzeuge und die Elektroinstallation der Tiefgarage ebenfalls beschädigt worden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Aufgrund der baulichen Trennung der zwei Gebäudeteile, Tiefgarage und Bürogebäude, wurde das darüber liegende Büro-/Gewerbe-Gebäude nicht in Mitleidenschaft gezogen. Da die Brandursache unklar ist, wurde die Kriminalpolizei zu weiteren Ermittlungen hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden wird vom Einsatzleiter auf ca. 100.000EUR geschätzt.