24.06.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Brennende IC-Lok legt Berufsverkehr in München lahm

Brennende IC-Lok legt Berufsverkehr in München lahm

Deutschlandweite Auswirkungen durch Sperrung

Weil eine IC-Lok im Münchner Hauptbahnhof in Brand geraten war, ging im Berufsverkehr in der bayerischen Landeshauptstadt am Morgen nichts mehr.

München - Während der Löscharbeiten musste der gesamte Zugverkehr im Bereich des Hauptbahnhofs der bayerischen Landeshauptstadt für über drei Stunden ausgesetzt werden, wie ein Bahnsprecher in München sagte. Dies führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regionalverkehr und deutschlandweit zu Verspätungen auch im Fernverkehr.

Dem Bahnsprecher zufolge brach das Feuer in dem von einer Lokomotive gezogenen Intercity kurz nach Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof aus. Von den Passagieren in den angehängten Waggons sei niemand verletzt oder gefährdet worden. Der Lokführer und ein Polizist hätten aber eine leichte Rauchvergiftung erlitten und mussten ärztlich behandelt werden.

Unmittelbar nach der Brandmeldung sei das gesamte Vorfeld des Hauptbahnhofs, der ein Kopfbahnhof ist, gesperrt worden. Von 7.50 Uhr bis 11.10 Uhr sei der Betrieb aller S-Bahnen, des Regional- und Fernverkehrs gestoppt worden. Ab 11.10 Uhr seien die S-Bahngleise wieder freigegeben worden, nach und nach auch die weiteren Gleise.

Die Bahn versuchte sich zum Aufrechterhalten des Verkehrs zu behelfen. So konnten Züge von und bis München-Pasing und München Ostbahnhof fahren. Diese Bahnhöfe mussten zum Teil mit einem Ersatzverkehr angefahren werden. Erschwert wurden die Lage laut Bahn allerdings dadurch, dass ein Güterzug am Ostbahnhof eine Oberleitung abriss, was auch dort zu einer vorübergehenden Sperrung führte.

Da auch in München startende ICEs durch die Sperrung verspätet waren, beeinträchtigten die Ereignisse den überregionalen Bahnverkehr ebenfalls.

(xity, AFP)


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