25.06.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Bosbach fordert entschlossenes Vorgehen gegen Islamisten

Bosbach fordert entschlossenes Vorgehen gegen Islamisten

CDU-Politiker: Zurückkehrende Kämpfer "größte Sorge"

Nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" fordert der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach ein entschlossenes Vorgehen gegen Islamisten.

Berlin - Es dürfe "keine Handbreit Boden für Islamismus, für Salafismus" geben, sagte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag im Deutschlandfunk. Es gebe "eben Strömungen im Islam, die sind für diejenigen lebensgefährlich, die nicht bereit sind, sich zu unterwerfen".

"Die größte Sorge der Sicherheitsbehörden" seien zurückkehrende Kämpfer aus gewaltsamen Konflikten, sagte Bosbach. Er teile aber "nicht die Ansicht, dass das Abendland gefährdet ist". Es gehe in der Debatte auch "nicht um den Islam als Glaubensgemeinschaft". "Die überwältigende Mehrheit der Muslime auch bei uns im Land ist friedlich und rechtstreu", sagte Bosbach.

Bei dem Angriff in Paris waren am Mittwochvormittag zwölf Menschen getötet worden, darunter mehrere Zeichner und der Chefredakteur von "Charlie Hebdo". Die Polizei leitete eine Fahndung nach drei Verdächtigen ein. Der jüngste von ihnen stellte sich am späten Mittwochabend nach Angaben aus Ermittlerkreisen der Polizei. Am Morgen teilte die Regierung mit, sieben Menschen seien festgenommen worden. Nähere Angaben lagen zunächst nicht vor.

(xity, AFP)


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