Bocholts neuer Bürgermeister im Amt

Bürgermeister Thomas Kerkhoff vereidigt

Er verstehe das Amt nicht als Parteiamt, betonte Thomas Kerkhoff. Er sehe sich vielmehr als "Bürgermeister aller Bocholterinnen und Bocholter", so der Christdemokrat in seiner Antrittsrede.

Bocholt - Kerkhoff hatte sich bei den Kommunalwahlen am 13. September 2020 mit 52,62 % gegen sieben Konkurrentinnen und Konkurrenten um das höchste Amt in der Stadt durchgesetzt. Er folgt Peter Nebelo (SPD), der zuvor 16 Jahre das Amt innehatte.

Er biete dem Rat eine "konstruktive Zusammenarbeit an - mit mir persönlich und meiner Mannschaft (Anmerkung: gemeint ist die Verwaltung)", so Kerkhoff. Er wünsche sich offene, faire Diskussionen, die auch mal hart geführt werden dürften. Ein Bibel-Vers drücke dies aus: "Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn, denn wenn´s ihr wohlgeht, so geht´s auch euch wohl."

Als Bürgermeister laute sein Leitmotiv: "Verbindlich im Ton, aber hart in der Sache." Kerkhoff ermutigte das Gremium, um die besten Argumente zu ringen - dabei aber nie persönlich zu werden: "Nehmen Sie dieses Amt mit Leidenschaft, Herzblut und dem nötigen Selbstbewusstsein wahr. Die Bocholter Bürgerinnen und Bürger haben Sie beauftragt, für sie zu sprechen und zu entscheiden."

Nach dem feierlichen Akt wurden in der konstituierenden Sitzungen in der Hauptsache Formalitäten geklärt- Stadtverordnete verpfichtet, Ausschüsse und Gremien gebildet und besetzt. Als stellvertretende Bürgermeisterinnen wurden Elisabeth Kroesen (CDU), Kerstin Erkens (SPD) und Gudrun Koppers (CDU) gewählt.