23.10.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Bis Ende Januar rund 155.000 Anträge auf Betreuungsgeld

Bis Ende Januar rund 155.000 Anträge auf Betreuungsgeld

Nordrhein-Westfalen mit den meisten Antragstellern

Eltern, die für ihr Kind im zweiten Lebensjahr keine öffentlich geförderte Betreuung in Anspruch nehmen, können seit dem 1. August monatlich 100 Euro Betreuungsgeld erhalten.

Seit Einführung des umstrittenen Betreuungsgeldes vor rund sechs Monaten wurden nach einer Umfrage der "Passauer Neuen Presse" bundesweit mehr als 154.860 Anträge gestellt. Die Zeitung beruft sich auf Daten der zuständigen Ministerien und Behörden der 16 Bundesländer. Bis Anfang Dezember waren nach einer früheren Umfrage des Blattes erst rund 100.000 Anträge auf die Familienleistung eingegangen.

Spitzenreiter ist nach wie vor Nordrhein-Westfalen mit 38.327 Anträgen bis Ende Januar. Dahinter folgt Bayern mit rund 35.000 Anträgen und Baden-Württemberg mit 33.447 Anträgen. Mit am niedrigsten waren die Zahlen demnach in Mecklenburg-Vorpommern mit 860 Anträgen und in Sachsen-Anhalt mit 562 Anträgen bis Ende Januar.

Das Bundesfamilienministerium konnte die Zahlen nicht bestätigen. Es gebe keine zentral erfasste Statistik über die Anträge, sagte ein Sprecher. Eine Evaluation der Familienleistung gebe es frühestens nach einem Jahr. Eltern, die für ihr Kind im zweiten Lebensjahr keine öffentlich geförderte Betreuung in Anspruch nehmen, können seit dem 1. August monatlich 100 Euro Betreuungsgeld erhalten.

© 2014 AFP


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