19.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> "Bildung und Teilhabe" in Krefeld

"Bildung und Teilhabe" in Krefeld

Servicestelle auf Erfolgskurs

Die Stadt Krefeld kann auf drei Jahre engagierte und erfolgreiche Arbeit im Bereich "Bildung und Teilhabe" zurückblicken.

Krefeld - Dies berichtete Birgit Wolters, Mitarbeiterin des Fachbereichs Soziales in der zentralen Servicestelle im Seidenweberhaus, in der jüngsten Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses. Mittlerweile haben über 9000 von insgesamt etwa 11 300 berechtigten Kindern und Jugendlichen einen Antrag auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket gestellt. Das entspricht einer Antragsquote von beinahe 80 Prozent (April 2012: rund 50 Prozent). "Bewährt hat sich vor allem die Beratung und Bearbeitung aus einer Hand. Es gibt eindeutige und feste Ansprechpartner für alle Beteiligten und damit keine Reibungsverluste“, sagte Wolters. Anspruchsberechtigt sind Krefelder Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, die eine Kindertageseinrichtung oder eine Schule besuchen und eine der folgenden Leistungen beziehen: Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, Sozialhilfe, Asylbewerberleistungen, Zuschlag zum Kindergeld, Wohngeld.

"Seit 1. Juni 2011 gibt es die zentrale Anlaufstelle im Seidenweberhaus, die von der Bevölkerung gut angenommen wurde“, sagte Wolters. Insgesamt elf Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Soziales bieten dort in einem offenen, hellen Servicebereich die Möglichkeit, sich über die Leistungsbereiche des Bildungs- und Teilhabepakets zu informieren. Die Angebote reichen von ein- oder mehrtägigen Fahrten von Schulen und Kindertageseinrichtungen (Kitas), einem Schulbedarfspaket (100 Euro im Schuljahr), Schülerbeförderung, Lernförderung, Mittagsverpflegung in Schulen und Kitas bis hin zur Teilhabe an Sport, Kultur und Freizeit. Im vergangenen Jahr konnten 15 233 Anträge (2012: 13.345) aus allen Bereichen bewilligt werden, wofür über 1,76 Millionen Euro (2012: 1,66 Millionen) aufgewendet wurden. Die Mittel des Bildungspakets sichern zudem den Einsatz von insgesamt 25 Schulsozialarbeitern in der Krefelder Schullandschaft noch bis Mai 2016.

Auch durch eine offensive Informationsarbeit der Servicestelle für Bildung und Teilhabe ist es gelungen, immer mehr Antragsberechtigte zu erreichen. Zahlreiche Informationsveranstaltungen finden unter anderem in Schulen, Kitas, Beratungsstellen, Vereinen und sozialen Einrichtungen statt. Das Jobcenter und die Wohngeldstelle der Stadt informieren die berechtigten Personen über persönliche Anschreiben. Asylbewerber erhalten bei der Beantragung von Leistungen gezielte Informationen im Fachbereich Soziales sowie beim Kommunalen Integrationszentrum mit der Prüfung der Sprachkenntnisse. Die Vernetzung von Anbietern und Berechtigten auf der Homepage www.krefeld.de/bildungspaket führte ebenfalls zu einer steigenden Akzeptanz. Krefelder Anbieter präsentieren dort ihre Leistungen, interessierte Berechtigte des Bildungspakets können nach Angeboten suchen. Untergliedert in die Bereiche Ausbildung (bisher zwei Angebote), Sprache (acht), Sport (acht), Tanzen (zwei), Freizeit und Ferien (elf), Kultur (fünf) und Lernförderung (23) stellen sich die Anbieter individuell vor.

Mit der Durchführung von einmaligen und langfristigen Projekten in Kitas und Grundschulen in Zusammenarbeit mit anderen städtischen Fachbereichen und Institutionen wollen die Mitarbeiter der Servicestelle Bildung und Teilhabe ihre erfolgreiche Arbeit weiter fortsetzen. Informationen und die Kontaktdaten sind zu finden unter www.krefeld.de/bildung-teilhabe. Dort stehen auch alle Antragsformulare zum Herunterladen bereit.


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