19.10.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Bilanz vom 24-Stunden Blitzmarathon

Bilanz vom 24-Stunden Blitzmarathon

Rund 250 Polizisten in Düsseldorf im Einsatz

Der sechste Blitzmarathon in Nordrhein-Westfalen ist zu Ende. 24 Stunden lang hatten rund 3500 Polizisten und 300 Mitarbeiter von Kommunen an mehreren tausend Messstellen die Geschwindigkeit kontrolliert.

Düsseldorf - Sachen gibt´s die gibt´s gar nicht. Möchte man meinen. Doch Polizei war gleich drei mal verwundet über das Verhalten von Autofahrern. Einen Senior, der seit 41 Jahren ohne Führerschein unterwegs ist, den Fahranfänger, der gleich zweimal geblitzt wird, und einen Kölner, der doppelt so schnell fuhr wie erlaubt.
Über 250 Polizeibeamte überwachten bis Mittwochmorgen, sechs Uhr, gemeinsam mit Stadt-Mitarbeitern in der Landeshauptstadt und auf den umliegenden Autobahnen die Geschwindigkeit. Auch dieses Mal verhielt sich das Gros der Fahrzeugführer vorbildlich, circa 2,5 Prozent der gemessenen Verkehrsteilnehmer fuhr zu schnell, meldet die Polizei.
In Düsseldorf kontrollierten die Beamten 16.102 Autofahrer, Lastwagen- und und Motorradfahrer. 365 davon waren zu schnell unterwegs. In einem Fall wird ein Verkehrssünder demnächst zu Fuß gehen müssen, so die Polizei. Auf der Vennhauser Allee wurde ein 31-jähriger Opelfahrer mit Tempo 92 statt 50 gemessen. Ihm drohen vier Punkte in Flensburg, ein Monate Fahrverbot und 200 Euro Bußgeld.
Auf den Autobahnen wurden 71.460 Fahrzeugführer überprüft. Die Beamten stellten 1865 Verstöße fest. In 33 Fällen droht ein Fahrverbot. Auf der A57 in der Nähe von Krefeld in Richtung Köln wurde ein Fahrzeugführer mit 194 km/h bei erlaubten 100 km/h geblitzt. Dem Mann drohen vier Punkte in Flensburg, drei Monate Fahrverbot und 600 Euro Bußgeld.

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