BGH bestätigt Haftstrafe für Kunsthändler Achenbach

Düsseldorfer hatte Aldi-Erben um Millionen betrogen

Die vom Landgericht Essen gegen den Kunsthändler Helge Achenbach verhängte Haftstrafe von sechs Jahren wegen Betrugs in 16 Fällen ist rechtens.

Essen - Der BGH folgte der Revision des Angeklagten in nur zwei von 18 Fällen und bestätigte die vom Landgericht im März vergangenen Jahres ausgesprochene Gesamtfreiheitsstrafe in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss. (Az. 4 StR 317/15)

Nach Feststellung des Landgerichts erhob Achenbach beim Verkauf von Kunstwerken und Oldtimern an den 2012 gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht unberechtigte Aufschläge. Dabei ging es um 21 Kunstwerke und elf Oldtimer, für die Albrecht insgesamt rund 97 Millionen Euro zahlte. Dies waren dem Landgericht zufolge insgesamt 20,9 Millionen Euro zu viel, weil Achenbach falsche Angaben über seine Einkaufspreise machte und Provision überhöht abrechnete.

(xity, AFP)