Besserer Schutz für Alten- und Pflegeeinrichtungen

Düsseldorf hat neue Allgemeinverfügung erlassen

Düsseldorf hat am Mittwoch, 5. Mai 2021, eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die Bewohner*innen in Alten- und Pflegeeinrichtungen noch stärker vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen soll.

Düsseldorf - Ab Donnerstag, 6. Mai 2021, dürfen Besucherinnen und Besucher vollstationäre Pflegeeinrichtungen nur mit einem maximal 24 Stunden zurückliegenden negativen PoC-Antigen-Schnelltestergebnis betreten. Bei Personen, bei denen aus medizinischen oder sozial-ethischen Gründen kein PoC-Antigen-Test durchgeführt werden kann, entscheidet die Einrichtungsleitung über den Zutritt. Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Testerfordernis ausgenommen. Personen, die eine Immunisierung nachweisen können, dürfen die Einrichtung auch ohne zusätzlichen negativen Schnelltest betreten.

Gleichzeitig verpflichtet die Allgemeinverfügung entsprechend der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen Pflegeeinrichtungen dazu, den Besucherinnen und Besuchern vor Ort einen Schnelltest oder Selbsttest anzubieten. Kann die Einrichtung nicht ständig eine Testmöglichkeit anbieten, muss Besucherinnen und Besuchern werktäglich mindestens ein Termin angeboten werden. Dabei sind mindestens drei Termine montag- bis freitagnachmittags zwischen 16:00 bis 19:00 Uhr und ein Termin am Wochenende anzubieten. Die Termine müssen mindestens die Dauer von zwei Stunden haben und sind sowohl durch Aushang an zentraler Stelle der Einrichtung als auch im Internet bekannt zu machen. 

Damit reagiert die Landeshauptstadt auf ein Infektionsgeschehen in einer Pflegeeinrichtung. Hier ist es zu Infektionen von überwiegend geimpften Bewohnerinnen und Bewohnern gekommen. Die neue Allgemeinverfügung zum besonderen Schutz dieser Personengruppe ist online unter www.duesseldorf.de/bekanntmachungen veröffentlicht und gilt bis zum 14. Mai 2021.