23.02.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Beschäftigung auf Rekordniveau

Beschäftigung auf Rekordniveau

500.000er-Marke überschritten

Köln hat mit 506.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erstmals die 500.000er-Marke überschritten.

Köln - Mit der aktuell durch die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Beschäftigtenzahl für Ende September 2013 hat die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen neuen Höchststand erreicht und in Köln erstmals die 500.000er-Marke überschritten (506.200). Hierzu hat der Zuwachs von rund 10.000 Beschäftigten im dritten Quartal 2013 beigetragen. Zu diesem Ergebnis kommt der jetzt vorliegende Jahresrückblick des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik, der als "Pegel Köln“ veröffentlich wird.
Der Pegel "Arbeitsmarkt Köln – Rückblick 2013 und bisherige Entwicklung 2014“ zeigt, dass sich der Beschäftigungszuwachs erneut aus dem Beschäftigungsgewinn des Dienstleistungssektors speist. Mit einem Zuwachs von 35 Prozent beziehungsweise 5.300 Beschäftigten ist der Branchenkomplex Unternehmensberatung der Hauptwachstumsmotor. Auch die Branchen Information und Kommunikation mit einem Plus von 2.700 Beschäftigten sowie die Logistikbranche mit zusätzlich 1.900 Beschäftigten treiben derzeit das Wachstum Kölns an.
Im Regionalvergleich lag der Kölner Beschäftigungszuwachs von 2,5 Prozent sowohl über dem von NRW (1,0 Prozent) wie auch über dem Bundesdurchschnitt (1,3 Prozent) und fiel auch höher aus als in Hamburg (2,0 Prozent), Dortmund (1,6 Prozent), Frankfurt (1,5 Prozent) oder Nürnberg (1,3 Prozent). Vom gesamten Beschäftigungszuwachs zwischen Mitte 2012 und 2013 (plus 11.000) profitierten Frauen (plus 2,7 Prozent) in stärkerem Umfang als Männer (plus 1,9 Prozent). Seit Jahrzehnten nimmt Anteil der Frauen an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu und liegt mittlerweile bei 46 Prozent. Die Zunahme der Frauenerwerbsbeteiligung gilt als ein wichtiger Faktor, der helfen soll, den erwarteten Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung im Rahmen des demografischen Wandels künftig auszugleichen.
Der deutliche Anstieg bei den älteren Beschäftigten ab 50 Jahren (plus 7.700 Arbeitsplätze) ist weitgehend demografisch bedingt: Die geburtenstarken Jahrgänge (Baby-Boomer) sind in diese Altersgruppe hineingewachsen. Trotz des hohen Beschäftigtenzuwachses ist auf dem Kölner Arbeitsmarkt im letzten Jahr die Zahl der Arbeitslosen weiter angestiegen. Ein Grund hierfür ist die nach wie vor fehlende Übereinstimmung der Qualifikation der Stellenbewerber mit den Qualifikationsprofilen der Stellennachfrage. Hinzu kommt, dass bei den Arbeitslosenzahlen nur Menschen mit Wohnort in Köln gezählt werden. Die Beschäftigtenzahlen hingegen werden nach dem Arbeitsort gezählt und enthalten auch die nach Köln Einpendelnden. Somit ist nachvollziehbar, dass der Beschäftigtenzuwachs nicht nur den Kölnerinnen und Kölnern zugute kommt. Derzeit sind von den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln fast die Hälfte Einpendler (48 Prozent). Ihre Zahl ist um 6.100 angestiegen (plus 2,6 Prozent). Dieser hohe Einpendleranteil ist allerdings typisch für wirtschaftsstarke Standorte mit einem großen Einzugsgebiet. In vergleichbaren Wirtschaftsstandorten, wie zum Beispiel in Stuttgart (60 Prozent) oder Frankfurt (65 Prozent) liegt er sogar deutlich höher als in Köln.

Tags:
  • Köln
  • Agentur
  • für
  • Arbeit
  • Arbeitsamt

Copyright 2018 © Xity Online GmbH