14.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Berlin spart beim Gedenken an den 1. Weltkrieg

Berlin spart beim Gedenken an den 1. Weltkrieg

Bruchteil der Aufwendungen von Paris oder London

Die Bundesregierung gibt einem Zeitungsbericht zufolge für das Gedenken an den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren deutlich weniger Geld aus als Großbritannien und Frankreich.

Berlin - Die Bundesregierung gibt offenbar für das Gedenken an den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren deutlich weniger Geld aus als Großbritannien und Frankreich. Berlin fördere die verschiedenen Aktivitäten zum Weltkriegsgedenken mit etwa 4,7 Millionen Euro, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" und beruft sich dabei auf die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. In Paris und London würden dafür nach offiziellen Angaben jeweils etwa 60 Millionen Euro veranschlagt.

Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" bieten Stiftungen, Museen und Organisationen wie etwa das Goethe-Institut zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Symposien zu den Ereignissen von 1914 an. Nur wenige davon fänden unter der Regie der Bundesregierung statt, und an keiner werde nach jetziger Planung Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen. Es gebe bislang auch keine Pläne für eine zentrale politische Veranstaltung der Bundesregierung oder des Bundestages, berichtet die Zeitung weiter.

(xity, AFP)


Copyright 2018 © Xity Online GmbH