16.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Berlin: Keine "zusätzlichen Truppen" an NATO-Ostgrenze

Berlin: Keine "zusätzlichen Truppen" an NATO-Ostgrenze

Ministerium präzisiert Von-der-Leyen-Äußerungen

Das Verteidigungsministerium hat Äußerungen von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Engagement der NATO angesichts der Krim-Krise präzisiert.

Berlin - Das Bundesverteidigungsministerium hat Äußerungen von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Engagement der NATO angesichts des Konflikts in der Ukraine präzisiert. Es gehe der Ressortchefin "nicht um zusätzliche Truppen an der Ostgrenze" des Militärbündnisses, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Vielmehr würden im Rahmen der Luftraumüberwachung "verstärkt über Polen und Rumänien" AWACS-Aufklärungsflugzeuge eingesetzt, zudem sei "die Trainingsintensität" für Überwachungsaufgaben im gesamten Gebiet der europäischen NATO-Mitgliedstaaten erhöht worden.

Von der Leyen hatte dem Magazin "Spiegel" zuvor gesagt, es sei "für die Bündnispartner an den Außengrenzen wichtig, dass die NATO Präsenz zeigt". Daraufhin wurde unter anderem von der Opposition kritisiert, die Ministerin heize den Streit mit Russland nach der von Moskau betriebenen Abspaltung der Schwarzmeerhalbinsel Krim von der Ukraine unnötig an. Dazu sagte der Ministeriumssprecher, er weise "den Vorwurf der Eskalation" durch die Äußerungen von der Leyens zurück.

(xity, AFP)


Copyright 2018 © Xity Online GmbH