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Bericht: Ausstattung der Bundeswehr weiterhin mangelhaft

Von Hubschraubern nur ein geringer Anteil einsatzbereit

Die Bürgerrechtlerin und Rechtsanwältin Zuzana Caputova hat die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in der Slowakei deutlich gewonnen.

Berlin - Das zeige der neueste, als geheim eingestufte "Bericht zur Materiallage der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr", schreibt die "Welt am Sonntag". Die Zeitung konnte nach eigenen Angaben in einige aktuelle Waffensystemsteckbriefe aus der sogenannten Digitalisierung Meldewesen Materielle Einsatzbereitschaft einsehen.

Demnach verfügen beispielsweise die Heeresflieger über einen Gesamtbestand von 53 Kampfhubschraubern vom Typ Tiger. Davon seien im vorigen Jahr durchschnittlich aber nur 11,6 Maschinen einsatzbereit gewesen, berichtet die "WamS". Bei den Transporthubschraubern NH90 seien es 17,5 von 71 gewesen, bei den Transporthubschraubern vom Typ CH-53 seien 15,9 von 71 Maschinen einsatzbereit gewesen.

Im aktuellen Bericht von Bundeswehr-Generalinspekteur Eberhard Zorn an den Verteidigungsausschuss des Bundestages heißt es, dass im vergangenen Jahr die wichtigsten Waffensysteme der Bundeswehr zu etwa 70 Prozent einsatzfähig gewesen seien. Die Bundeswehr stand in der Vergangenheit wiederholt wegen Ausrüstungsmängeln in der Kritik. Mit deren Behebung wurden auch deutliche Erhöhungen des Wehretats begründet. Auch in der Nato steht Deutschland unter Druck, deutlich mehr für Verteidigung auszugeben.

(xity, AFP)


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