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Bericht: SPD investiert Rekordsumme in Europawahl

Mehr als 80 Mitarbeiter sollen Wahlkampf koordinieren

Die SPD will die kommende Europawahl mit hohem Einsatz zum erfolgreichen Stimmungstest für ihre Regierungsbeteiligung machen. Nach Informationen des "Spiegel" stellt die Partei für den Wahlkampf 10,3 Millionen Euro bereit.

Die SPD will die kommende Europawahl mit hohem Einsatz zum erfolgreichen Stimmungstest für ihre Regierungsbeteiligung machen. Nach Informationen des "Spiegel" stellt die Partei für den Wahlkampf 10,3 Millionen Euro bereit - mehr als je zuvor bei einer Europawahl. Bei der letzten Bundestagswahl hatte sie etwas mehr als 23 Millionen Euro für den Wahlkampf ausgegeben.

Ein Parteisprecher wollte sich zu der Summe nicht äußern. Er bestätigte aber Berichte, wonach die SPD rund 80 Mitarbeiter mobilisieren will, um in der "Europa-Kampa" der Parteizentrale den Wahlkampf zu steuern. Bei 17 Großkundgebungen in Deutschland will die Partei um Spitzenkandidat Martin Schulz für sich werben.

Die Wahl zum Europaparlament findet in Deutschland am 25. Mai statt. Traditionell erzielt die SPD bei Europawahlen schlechtere Ergebnisse als bei Bundestagswahlen, weil sich ihre Basis hier schwerer zur Stimmabgabe mobilisieren lässt. Bei der Europawahl 2009 erhielt sie nur 20,8 Prozent. Diesmal erwartet die Partei ein besseres Ergebnis. Sie setzt dabei vor allem auf den hohen Bekanntheitsgrad ihres Spitzenkandidaten Martin Schulz.

© 2014 AFP


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