Bericht: Omikron könnte schlimmstenfalls für 240.000 Infektionen pro Tag sorgen

Modellrechnungen von Experten sehen möglichen Höhepunkt der Welle im März

Im schlimmsten Fall könnte die Zahl der täglichen Coronaneuinfektionen in Deutschland laut Berechnungen von Experten wegen der Omikron-Variante im März bis auf 240.000 ansteigen. Das berichtete der "Spiegel unter Berufung auf deren Modellrechnungen.

Im schlimmsten Fall könnte die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland laut Berechnungen von Experten wegen der Omikron-Variante im März bis auf etwa 160.000 bis 240.000 ansteigen. Das berichtete der "Spiegel" am Donnerstag vorab unter Berufung auf Modellrechnungen von Wissenschaftlern, die demnach auch dem Expertenrats der Bundesregierung als Grundlage dienten.

Den Ergebnissen der Forscher zufolge müsste in diesem Szenario theoretisch mit 8000 Patienten gerechnet werden, die mit einer Corona-Infektion parallel auf einer Intensivstation lägen. Derzeit sind es etwa 4400, also etwa halb so viele. Dem Bericht zufolge handelt es sich dabei aber um das schlechteste Szenario. Sollte sich die Omikron-Welle als "relativ mild" herausstellen, "würden die Krankenhäuser gerade so klarkommen", schrieb das Magazin.

© 2021 AFP