Bericht: Größte Glocke im Kölner Dom wegen Risses künftig seltener zu hören

"Dicker Pitter" soll nur noch achtmal im Jahr läuten

Die größte Glocke im Kölner Dom, der "Dicke Pitter", wird einem Bericht zufolge wegen eines Risses künftig seltener und kürzer zu hören sein. Eine Schutzmaßnahme sei erforderlich, berichtete der "Kölner Stadtanzeiger" am Freitag.

Die größte Glocke im Kölner Dom, der "Dicke Pitter", wird einem Bericht zufolge wegen eines Risses künftig seltener und kürzer zu hören sein. Eine solche Schutzmaßnahme sei erforderlich, berichtete der "Kölner Stadtanzeiger" am Freitag und berief sich auf Domprobst Guido Assmann. Demnach stamme der Riss aus den 1950er Jahren.

Die Glocke soll statt wie bisher an elf Feiertagen künftig nur noch zu acht Anlässen im Jahr läuten. Entfallen soll unter anderem das Geläut an Silvester und Neujahr. Auch die Läutezeit wird demnach um jeweils einige Minuten verkürzt.

Die Petersglocke, auch "Dicker Pitter" genannt, wiegt 24 Tonnen. Sie wurde 1923 gegossen und hat einen Durchmesser von 3,22 Meter. Bis 2016 war sie die größte freischwingende Glocke der Welt.

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