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Bericht der Bezirksvertretung 6

Sanierung der Bezirkssportanlagen im Fokus

In der Sitzung der Bezirksvertretung 6 (Lichtenbroich, Unterrath, Rath und Mörsenbroich) standen unter anderem die Bezirkssportanlage Ammerweg sowie die Sportanlage St.-Franziskus-Straße auf der Tagesordnung.

Düsseldorf - Die Stadtverwaltung hatte der Bezirksvertretung 6 zwei Vorlagen vorgelegt. Auf der Bezirkssportanlage Ammerweg soll das bestehende Tennenspielfeld in ein Kunstrasenspielfeld umgebaut, das Kleinspielfeld neu erbaut und zusätzlich leichtathletische Anlagen (Sprintstrecke, Weitund Hochsprunganlage) für den Schulsport neu errichtet werden. Mit dem Bedarfsbeschluss wird die Verwaltung gebeten, die Planung für dieses Projekt durchzuführen und eine Kostenberechnung zu erstellen, heißt es in dem Bericht der Bezirksvertetung 6.
Auf der Sportanlage St.-Franziskus-Straße soll der aufgrund seines Alters stark abgenutzte Kunstrasenbelag erneuert werden. Dabei soll die Elastikschicht unter dem alten Kunstrasenbelag, der aufgenommen und entsorgt wird, erhalten bleiben. Darüber erfolgt der Einbau eines neuen Kunstrasenbelags. Die Bauzeit ist für das dritte Quartal 2014 vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 440.000 Euro. Die Bezirksvertretung 6 fasste einstimmig die entsprechenden Beschlüsse.
Die Verwaltung hat – entsprechend dem Ratsbeschluss vom 12. Dezember 2013 – eine Million Euro für das Errichten von Sitzgelegenheiten, Fahrradabstellanlagen, Papierkörben in den Haushalt 2014 aufgenommen. Damit stünden rein rechnerisch der Bezirksvertretung 6 100.000 Euro für entsprechende Verbesserungen im öffentlichen Straßenraum und in Park- und Gartenanlagen zur Verfügung, berichtet die Bezirksvertretung. Die einzelnen Standorte sollten in Abstimmung mit den jeweiligen Bezirksvertretungen und dem Seniorenbeirat erfolgen. Die Stadtverwaltung legte der Bezirksvertretung 6 deshalb eine Liste mit bereits verwaltungsintern abgestimmten Maßnahmen vor. Die Bezirksvertretung 6 hat die Verwaltung nun dazu aufgefordert, weitere Maßnahmen zur Prüfung auf Realisierbarkeit vorzuschlagen.
Die Bezirksvertretung 6 stimmte den von der Verwaltung vorgeschlagenen Standorten für 30 Bänke und 35 Fahrradständern zu. Zudem machte sie von der Möglichkeit, weitere Maßnahmen vorzuschlagen, regen Gebrauch. Dabei griff sie auch Anregungen des Bürgervereins, der Schulen, des Seniorenbeirates, verschiedener Vereine und einzelner Anwohner auf und setzte diese auf eine entsprechende Liste, die dem Beschluss über die Vorlage beigefügt wurde. Insgesamt sind in der Liste Standorte für 35 Bänke, 35 bis 40 Fahrradständer und acht Papierkörbe genannt. Dabei war es der Bezirksvertretung 6 wichtig, dass die Aufstellung der Fahrradständer nicht zu Lasten von Parkflächen erfolgt und die Papierkörbe nur unter der Voraussetzung aufgestellt werden sollen, dass die Entleerungskosten seitens der Verwaltung finanziert werden.
Hinter dem Begriff "LUST" verbirgt sich das Projekt "Lebenswerte und umweltgerechte Stadt" der Fachhochschule Düsseldorf, das Dr. Dirk Ebling, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der Fachhochschule Düsseldorf, der Bezirksvertretung 6 vorstellte. Es handelt sich bei "LUST" um ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung gefördert wird. Es hat eine Laufzeit von vier Jahren (2013-2016) und gliedert sich in drei Phasen: Bestandsaufnahme, Analyse und Ausblick. Als Untersuchungsgebiet wurden große Teile von Rath und Unterrath ausgewählt. Ziel ist – ausgehend vom Ist-Zustand – Handlungskonzepte zu entwickeln, die zu einer lebenswerten und umweltgerechten Stadt führen sollen, so der Bericht der Bezirksvertreung 6.

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