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Bericht: Bahn-Chef Lutz soll im Frühjahr Eckpunkte für neue Strategie vorlegen

Aufsichtsrat räumt weitere Frist für Präsentation langfristiger Pläne ein

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn gibt Vorstandschef Richard Lutz einem Bericht der "Welt" zufolge bis Frühjahr 2019 Zeit, um Eckpunkte für eine neue Strategie bis zum Jahr 2030 vorzulegen.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn gibt Vorstandschef Richard Lutz einem Bericht zufolge bis Frühjahr 2019 Zeit, um Eckpunkte für eine neue Strategie bis zum Jahr 2030 vorzulegen. Damit räumte der Aufsichtsrat Lutz eine weitere Frist ein, um ein ausgearbeitetes Konzept zur Verbesserung der Qualität im Schienenverkehr zu präsentieren, wie die "Welt" (Freitagsausgabe) meldete.

Die neue Frist ist demnach das Ergebnis einer Klausur der Kontrolleure, die aufgrund der angespannten Finanzlage des DB-Konzerns am Donnerstag und Freitag stattfand. Die Vertreter der Bundesregierung pochen laut "Welt" auf einen festen Zeitplan, innerhalb dessen Lutz liefern soll. Man erwarte, dass Fortschritte bei der Verbesserung der Lage des Konzerns "im ersten Halbjahr 2019 eintreten", heißt es demnach in einem Protokoll der drei Staatssekretäre im Aufsichtsrat.

Bis Juni kommenden Jahres soll den Kontrolleuren der "Welt" zufolge eine Langfriststrategie vorgelegt werden, die bis ins Jahr 2030 reicht. Im Frühjahr erwarte man erste Eckpunkte, über die man in der Sitzung im Juni beraten werde. Dabei soll es um die langfristigen Ziele der Bahn, Konzepte zur Steigerung der Erträge, die Verbesserung der Situation bei der Schienengüterbahn Cargo und die Finanzplanung des Konzerns gehen.

© 2018 AFP


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