19.10.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Beim "jecken Treiben" ans Gummi denken

Beim "jecken Treiben" ans Gummi denken

Aids-Koordinatorin Harriet Fischer berät

Die Session ist im vollen Gange: Der Sitzungskarneval tobt und nicht mehr lange, dann ziehen auch die närrischen Lindwürmer wieder durch die Viertel. Beim jecken Treiben kommen sich nicht selten Narren so nahe, dass auch mal mehr als nur "gebützt" wird.

Krefeld - Gut, wer dann vorgesorgt hat und im entscheidenden Moment das Kondom zücken kann, anstatt sich der Gefahr von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten auszusetzen. "Trotz Feiern und vielleicht dem ein oder anderen Bierchen sollte man in so einer Situation einen klaren Kopf bewahren und nicht auf das Kondom verzichten. Wer das nicht tut, setzt sich unnötig einer Gefahr aus, die das ganze Leben verändern kann“, sagt Harriet Fischer von der Aids-Beratung der Stadt Krefeld. Katerstimmung also, statt Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Immer wieder wird Fischer nach Karneval mit Fragen von "Pappnasen“ kontaktiert, ob man sich möglicherweise mit HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten infiziert haben könnte. Vielen ist nicht klar, dass ein HIV-Antikörpertest frühestens in drei Monate nach der letzten Risikosituation durchgeführt werden kann. Fischer berät die Krefelder zum Thema HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie bietet auch den anonymen und kostenlosen HIV-Antikörpertest an. Beratungszeiten sind montags und mittwochs von 8.30 bis 12 Uhr sowie montags von 14 bis 15.30 Uhr.


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