Bauverzögerung beim Fahrradparkturm Bilk

Lieferschwierigkeiten durch Krieg und Pandemie

Aufgrund der durch den Ukraine-Krieg und die Pandemie bedingten Lieferschwierigkeiten und Preissteigerungen kann die mit dem Bau des Fahrradparkturm Bilk beauftragte Firma ihren Auftrag derzeit nicht erfüllen.

Düsseldorf - Das Amt für Verkehrsmanagement hatte schon im März darüber informiert, dass es aufgrund stark gestiegener Stahlpreise und der allgemein schwierigen Marktlage zu Verzögerungen beim Bau des Fahrradparkturmes kommt. Nun verzögert sich der Baufortgang weiter.

Die Bauarbeiten für den Fahrradparkturm Bilk, einer vollautomatisierten Fahrradabstellanlage mit 120 Stellplätzen - der ersten dieser Art in Nordrhein-Westfalen -, waren im September vergangenen Jahres begonnen worden. In der Zwischenzeit haben sich allein die Stahlpreise verdreifacht. Die Stadtverwaltung hat sich daher entschlossen, eine Neuausschreibung vorzunehmen und in diesem Zusammenhang die Planung insbesondere hinsichtlich einer Digitalisierung zu aktualisieren. Entstehende Mehrkosten müssen nun erneut politisch beschlossen werden.

"Gerne würden wir den Fahrradparkturm Bilk so schnell wie möglich fertig stellen. Doch wir sind leider abhängig von der allgemeinen Lage auf dem Markt, die durch den Ukrainekrieg und die Pandemie durch Lieferschwierigkeiten und Preissteigerungen gekennzeichnet ist", erläutert Holger Odenthal, stellvertretender Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. "Wir bedauern die Verzögerungen durch die schwierige Marktlage sehr und prüfen nun mögliche Übergangs-Alternativen oder zusätzliche Abstellmöglichkeiten an anderer Stelle am Bahnhof Bilk."