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Baustelle UdU: Geh- und Fahrbahnen werden gebaut

Zwischenzeitlicher Baustopp an der Haltestelle

Auf der Baustelle UdU steht nun der Ausbau der Gehwege und der Fahrbahn sowie der Haltestelle an.

Krefeld - Der Ausbau der Gehwege und Fahrbahnen erfolgt in vier Abschnitten, und zwar nördlich der Rheinstraße Ost und West sowie südlich der Rheinstraße Ost und West, in zeitlicher gestaffelter Abfolge. Derzeit wird in den Abschnitten nördlich der Rheinstraße Ost und West gleichzeitig gearbeitet. Im Bereich entlang des Ostwall-Carrées wird der komplette Bereich in einem Schritt umgebaut, weil derzeit noch kein Geschäftsbetrieb im Kaufhaus stattfindet. Vor den Häuserfronten bleibt dabei immer zunächst ein 1,5 Meter breiter Fußgänger-Streifen, während in der Mitte an der Fahrbahn und den Gehwegen gearbeitet wird. Sind diese dann fertiggestellt, wird der 1,5 Meter breite Streifen gebaut. Die Fußgänger werden über die neue Fläche geleitet und können über Zugänge die Geschäfte und Häuser erreichen. Bis Mitte November sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.

An der Kreuzung Ostwall/Rheinstraße werden derweil weitere Gleiselemente des sehr komplexen Schienenkreuzes eingebaut. Der Kreuzungsbereich wurde mit einer dünnen Asphaltschicht befestigt und mit Bordsteinen eingerahmt. Ohne den Asphalt würde der Untergrund bei jedem Regen aufweichen und nicht befahrbar sein. Dadurch wäre der Baufortschritt gefährdet. Der Asphalt und der Bordstein stabilisieren und sichern den ungebundenen Unterbau, der im Kreuzungsbereich bereits neu eingebaut wurde. Dies garantiert auch die Stabilität der bereits befahrenen Gleise. Ebenfalls in diesem Bereich wurde ein Gehweg für die Querung des Ostwalls möglichst barrierefrei hergestellt. Dies wurde mit der befestigten Oberfläche, Anrampungen an Kanten und einer gelben Markierung als Leitlinie bewerkstelligt.

Einen Baustopp gibt es dagegen im Bereich der eigentlichen Haltestelle. Hier müssen für die Fundamente der Haltestellenüberdachung Gruben ausgehoben werden. Dabei hat sich herausgestellt, dass der auszuschachtende Boden einen den Grenzwert überschreitenden Bleiwert enthält. Es handelt sich um Abfall, der nicht als Recyclingmaterial wiederverwendet werden darf, sondern in einer Deponie eingelagert werden muss. Besondere Schutzmaßnahmen sind ansonsten nicht erforderlich. Die Ausschachtungsarbeiten mussten eingestellt werden, weil ergänzende Bodenuntersuchungen, chemische Auswertungen und Analysen sowie Genehmigungsverfahren Zeit in Anspruch genommen haben. Voraussichtlich können die Arbeiten jetzt kurzfristig wieder aufgenommen werden. Das eingeplante Bauende Anfang Sommer 2015 ist durch diese Verzögerung derzeit nicht gefährdet.


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