16.10.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Baerbock fordert einschneidende Maßnahmen gegen den Klimawandel

Baerbock fordert einschneidende Maßnahmen gegen den Klimawandel

Grünen-Chefin mahnt "neuen Klimarealismus" an

Angesichts der Hitzewelle in Europa hat Grünen-Chefin Annalena Baerbock konkrete Schritte im Kampf gegen den Klimawandel angemahnt.

Berlin - "Die Vorboten der Klimakrise sind angekommen", schrieb Baerbock in einem Gastbeitrag für die Online-Ausgabe des "Kölner Stadt-Anzeigers" vom Montag. Um dieser Krise zu begegnen, sei ein "neuer Klimarealismus" notwendig.

Baerbock forderte "ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, einen CO2-Preis, den Abschied vom fossilen Verbrennungsmotor und die verordnete Abschaltung von alten Kohleblöcken". Sie sprach sich zudem für einen Klimaanpassungsfonds aus, der eine Entschädigungskomponente für diejenigen enthalte, die von extremen Ereignissen besonders hart betroffen seien. Gespeist werden solle dieser unter anderem "aus einer vernünftigen CO2-Bepreisung im Sinne des Verursacherprinzips".

"Wenn wir jetzt nicht anfangen, massiv CO2 zu reduzieren, und uns zugleich auf die bereits erfolgten Auswirkungen der Erderwärmung einstellen und vorbeugen, dann sind wir in ein paar Jahren gezwungen, disruptive Schritte zu gehen - mit massiven gesamtgesellschaftlichen Kosten", schrieb Baerbock. "Je später wir handeln, desto teurer wird's", schrieb die Grünen-Vorsitzende.

(xity, AFP)


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