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b.21 zeigt eine Uraufführung von Hans van Manen

Choreographien von Balanchine und Schläpfer

b.21, das erste Ballettprogramm der neuen Spielzeit, feiert am Freitag, 17. Oktober 2014, um 19.30 Uhr, im Opernhaus Düsseldorf Premiere.

Düsseldorf - Es vereint drei Choreographien, von denen vor allem die Uraufführung "Alltag“ von Hans van Manen mit großer Spannung erwartet wird. Martin Schläpfer kehrt für sie als Tänzer auf die Bühne zurück. Als Choreograph mit schier unerschöpflichem Erfindungsreichtum ist Schläpfer im Schlussteil des Abends mit "Johannes Brahms – Symphonie Nr. 2“ zu erleben. Eröffnet wird b.21 mit "Serenade“ von George Balanchine, einem Repertoireklassiker, mit dem das Ballett am Rhein schon einmal sein Publikum verzauberte.
Einen geradezu magischen Einstieg in das neue Ballettprogramm b.21 beschert Martin Schläpfer seinem Publikum, wenn sich in George Balanchines "Serenade“ der Vorhang hebt und 17 bewegungslos in sich versunkene Tänzerinnen in hellblauen, dreiviertellangen Tutus im schräg einfallenden Licht stehen und sich langsam unisono in Bewegung setzen. In der 1934 uraufgeführten Choreographie entfalten sich der Zauber und die Schönheit des puren Tanzes. Sie zählt bis heute zu den bedeutendsten Werken des Ballettrepertoires.
Der Mittelteil des Abends – "Alltag“ von Hans van Manen – verspricht ebenfalls eine große Besonderheit zu werden. Für seinen langjährigen Freund und Weggefährten Martin Schläpfer zeichnet van Manen darin ein feinsinniges und vielschichtiges Porträt des Künstlers Schläpfer, übersetzt dessen Choreographenalltag in seine einzigartige Tanzsprache. Mit Marlúcia do Amaral, Doris Becker und Alexandre Simões stellt Hans van Manen ihm drei Tänzerpersönlichkeiten aus dem Ballett am Rhein zur Seite.
Ergebnisse seines eigenen choreographischen Schaffens bringt Martin Schläpfer im Schlussteil des Programms mit einem seiner neuesten Werke auf die Bühne des Opernhauses Düsseldorf. In seiner 2013 im Theater Duisburg uraufgeführten Choreographie "Johannes Brahms – Symphonie Nr. 2“ lebt das Universum des Balletts von "Giselle“ bis "Schwanensee“ weiter, jedoch nicht als Handlung, sondern in der Auseinandersetzung mit jenem Tanzvokabular, das damals erfunden wurde, um Verzauberung, Elfenhaftem und Virtuosem Gestalt zu verleihen.
Am Pult der Düsseldorfer Symphoniker gibt der Niederländer Jochem Hochstenbach sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein.

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