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b.19-Premiere im Opernhaus Düsseldorf

Ballett am Rhein zeigt dreiteiligen Ballettabend

Der dreiteilige Ballettabend b.19 feiert am Freitag, 28. März 2014, um 19:30 Uhr Premiere.

Düsseldorf - Martin Schläpfers Ballett-Compagnie präsentiert die Uraufführung "Hidden Features“ vom zukünftigen Chefchoreographen des Oldenburgischen Staatstheaters, Antoine Jully, die deutsche Ersteinstudierung von Merce Cunninghams "Scenario“ und "Große Fuge“ von Hans van Manen.
Antoine Jullys bereits dritte Uraufführung für die Deutsche Oper am Rhein, "Hidden Features“, erlaubt zur Musik von Erwin Schulhoff und Henryk Mikolaj Górecki einen tänzerischen Einblick in das geheimnisvolle Leben von Files, Prozessoren und Speicherplätzen und die Beziehungen zwischen der realen und virtuellen Welt. Als erste deutsche Compagnie überhaupt präsentiert das Ballett am Rhein Merce Cunninghams "Scenario“. Für dieses ungewöhnliche Werk gelang dem bekannten Choreographen die Zusammenarbeit mit Rei Kawakubo. Für die Aufführungen im Opernhaus Düsseldorf wurden die Kostüme in einem aufwändigen Verfahren nach den Originalen der japanischen Modedesignerin rekonstruiert.
Der Betrachter wird zur Musik von Takehisa Kosugi in eine faszinierend-fremde Welt, in welcher Deformation und Schönheit auf eine ganz eigenartige Weise miteinander verschwistert erscheinen, getaucht. Den Abschluss des Abends bildet ein für Hans van Manen so typisches Spiel aus Lockungen, Annäherungen, Verführungen und Zurückweisungen. Musikalische Basis für "Große Fuge“ sind zwei Spätwerke Ludwig van Beethovens – Partituren, in denen höchste konstruktive Dichte zu äußerster, subjektiver Expressivität führt.

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